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ÖSTERREICH. Die Initiative „Saubere Berge“ macht heuer erstmals Station in Niederösterreich. Almdudler, der Österreichische Alpenverein und Bergsteigerlegende Peter Habeler wollen damit ein Zeichen setzen, dass Naturschutz nicht erst auf hohen Gipfeln beginnt, sondern überall dort, wo Menschen die Natur nutzen.
 

Peter Habeler (Alpinlegende) und Gerhard Schilling (Almdudler Geschäftsführer) (Foto: Roman Königshofer/Almdudler)

Seit 17 Jahren engagieren sich Almdudler, der Österreichische Alpenverein und Peter Habeler gemeinsam für den Schutz der heimischen Bergwelt. Die traditionelle Wanderung führt 2026 erstmals auf den 1.089 Meter hohen Kreuzberg in den Wiener Alpen. Mit dem Ortswechsel soll die Aufmerksamkeit gezielt auf beliebte Naherholungsgebiete gelenkt werden, die täglich von zahlreichen Menschen besucht werden.

Wie die Organisatoren betonen, beginnt Verantwortung für die Natur nicht erst im Hochgebirge. Auch Wanderwege, Wälder und Ausflugsziele in Stadtnähe verdienen denselben Schutz wie die höchsten Gipfel Österreichs.

Naturerlebnis und Verantwortung gehören zusammen

Im Rahmen der Aktion wird erneut das Manifest der Sauberen Berge unterzeichnet. Schirmherr Peter Habeler erinnert daran, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Schutz der Natur leisten kann.

Die zentrale Botschaft der Initiative bleibt unverändert: Müll gehört nicht in die Natur. Wer Berge, Wälder und Almen nutzt, soll sämtliche Abfälle wieder mit ins Tal nehmen. Bereits kleine Maßnahmen wie das Aufheben von achtlos weggeworfenem Müll können einen positiven Beitrag leisten.

Gerade stark frequentierte Wandergebiete stehen zunehmend im Fokus. Dort sollen Besucherinnen und Besucher für einen respektvollen Umgang mit der Natur sensibilisiert werden.

Kostenlose Müllsackerl auf Alpenvereinshütten

Die Initiative „Saubere Berge“ wird seit 2009 gemeinsam von Almdudler und dem Österreichischen Alpenverein getragen. Österreichweit stehen auf Alpenvereinshütten kostenlose Öko-Müllsackerl zur Verfügung, damit Wanderer ihren Abfall unkompliziert wieder mitnehmen können.

Gleichzeitig soll das Bewusstsein dafür gestärkt werden, Müll möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu zählen etwa die Vermeidung unnötiger Verpackungen sowie eine bewusste Planung von Ausflügen.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass selbst vermeintlich harmlose Abfälle wie Taschentücher, Zigarettenstummel oder Fruchtreste lange in der Natur verbleiben und Tiere sowie Gewässer belasten können.

Langjährige Partnerschaft für die Bergwelt

Für Almdudler ist die heimische Bergwelt eng mit der eigenen Unternehmensgeschichte verbunden. Die Zusammenarbeit mit dem Alpenverein verbindet seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten Umweltbewusstsein mit konkreten Maßnahmen zum Naturschutz.

Die jährliche Wanderung und Müllsammelaktion soll deshalb nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern langfristig zu einem achtsameren Umgang mit der Natur beitragen. Die Veranstalter hoffen, damit möglichst viele Menschen für den Schutz von Bergen, Wäldern und Almen zu gewinnen.

„Jeder von uns muss dazu beitragen, dass unsere Berge, Wälder und Almen auch für kommende Generationen lebenswert bleiben“, sagt Peter Habeler, Alpinlegende und Schirmherr der „Saubere Berge“ Aktion.

 


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