Radwegausbau zwischen Innsbruck und Schloss Ambras geht in nächste Phase
INNSBRUCK/TIROL. Die Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und Schloss Ambras wird weiter ausgebaut. Land Tirol und Stadt Innsbruck investieren rund 3,5 Millionen Euro in einen wichtigen Lückenschluss entlang der L 32 Aldranser Straße. Die Fertigstellung ist für August 2027 geplant.

Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Jahr 2024 und der Sanierung der Unterführung bei der Autobahnrampe der A 12 im Jahr 2025 beginnt nun die nächste Bauphase des Projekts. Entlang der Aldranser Straße entsteht ein neuer bergaufwärts führender Radweg, der die Verbindung zwischen Innsbruck-Mitte und Schloss Ambras deutlich verbessern soll.
Wie das Land Tirol mitteilt, wird der neue Radweg zwei Meter breit sein und über eine eigene Beleuchtung verfügen. Zusätzlich werden mehrere Stützbauwerke errichtet, die Straßenentwässerung erneuert und der Fahrbahnbelag der L 32 umfassend saniert.
Mehr Sicherheit für Pendler
Für Radwegereferent Philip Wohlgemuth ist das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt für die nachhaltige Mobilität im Großraum Innsbruck. Mit dem Ausbau des Tiroler Radwegenetzes würden sichere und attraktive Verbindungen für den Alltagsradverkehr geschaffen.
Auch Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber sieht in dem Vorhaben einen bedeutenden Beitrag zur täglichen Mobilität. Die Radverbindung zwischen dem östlichen Mittelgebirge und der Landeshauptstadt werde sicherer, komfortabler und für Pendler deutlich attraktiver.
Einschränkungen während der Bauzeit
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich bis Anfang August 2027 dauern. Während dieser Zeit wird die Aldranser Straße abschnittsweise auf einer Länge von rund 250 Metern einspurig geführt. Ampelregelungen sollen den Verkehr lenken, Wartezeiten sind jedoch einzuplanen.
Für besonders umfangreiche Arbeiten sind in den Sommermonaten 2026 und 2027 jeweils zweiwöchige Straßensperren vorgesehen. Die Sperren werden während der schulfreien Zeit durchgeführt. Die Umleitung in das südöstliche Mittelgebirge erfolgt über Igls und Ampass. Die genauen Termine sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Investition in nachhaltige Mobilität
Mit Gesamtkosten von rund 3,5 Millionen Euro zählt das Projekt zu den bedeutenden Radinfrastrukturmaßnahmen im Großraum Innsbruck. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Verbindung zum Schloss Ambras eine wichtige Rolle für den Alltagsradverkehr und den Pendelverkehr aus dem Mittelgebirge spielen.


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