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FRANKREICH. Die extreme Hitzewelle in Frankreich hat innerhalb weniger Tage zahlreiche Menschenleben gefordert. Seit dem 18. Juni kamen landesweit 40 Menschen durch Ertrinken ums Leben.

Symbolbild: blickpixel/stock.adobe.com
Symbolbild: blickpixel/stock.adobe.com

Berichten zufolge suchten viele Menschen Abkühlung an Flüsse, Kanäle und Seen. Viele der Unglücke ereigneten sich an Gewässern oder Orten, an denen das Baden eigentlich verboten ist. Strömungen, schlechte Sicht und fehlende Rettungskräfte wurden den Betroffenen zum Verhängnis. Unter den Opfern befinden sich auch zahlreiche junge Menschen.

Rekordhitze ohne Pause

Frankreich erlebt derzeit eine der schwersten Hitzewellen der vergangenen Jahrzehnte. In zahlreichen Regionen stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad, örtlich wurden sogar mehr als 44 Grad gemessen. Zeitweise galt in mehr als 50 Départements die höchste Warnstufe. Besonders belastend waren die Nächte. Nach Angaben der Wetterdienste wurde die wärmste Juninacht seit Beginn der Aufzeichnungen registriert. Die Temperaturen sanken vielerorts kaum noch ab, sodass selbst in den Nachtstunden keine Erholung möglich war.

Kinder sterben in überhitztem Auto

Neben den zahlreichen Badeunfällen wurden weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Hitze bekannt. In der südfranzösischen Stadt Carpentras fanden Einsatzkräfte zwei kleine Kinder tot in einem in der Sonne abgestellten Auto.

Baden kann lebensgefährlich sein

Die Hitzewelle beeinträchtigt inzwischen weite Teile des öffentlichen Lebens. Schulen mussten ihren Betrieb einschränken, touristische Einrichtungen reagierten mit verkürzten Öffnungszeiten. Experten rechnen erst in den kommenden Tagen mit einer allmählichen Abkühlung. Bis dahin bleibt die Lage angespannt. Die Zahl von 40 Ertrunkenen innerhalb von nur fünf Tagen zeigt, wie gefährlich das Baden an verbotenen Stellen sein kann.  


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