Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VÖLKERMARKT/KÄRNTEN. Ein 42-jähriger Mitarbeiter der ASFINAG und Familienvater kam während eines Arbeitseinsatzes ums Leben, als ein Sattelzug in eine abgesicherte Arbeitskolonne krachte.

Symbolbild: tasha/stock.adobe.com
Symbolbild: tasha/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam es gegen 14 Uhr zwischen den Anschlussstellen Völkermarkt West und Völkermarkt Ost in Fahrtrichtung Wien zu dem tödlichen Unfall. Die ASFINAG-Mitarbeiter waren zu diesem Zeitpunkt mit Mäh- und Reinigungsarbeiten entlang der Autobahn beschäftigt.

Sattelzug prallt in abgesicherte Arbeitskolonne

Nach bisherigen Erkenntnissen bestand die Arbeitskolonne aus einem Unimog mit Mäheinrichtung, einer Straßenkehrmaschine sowie einem Absicherungs-Lkw mit Aufpralldämpfer, der als letztes Fahrzeug die Arbeiten absicherte. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein italienischer Sattelzug auf den Absicherungs-Lkw auf. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde das Sicherungsfahrzeug auf die davor fahrende Straßenkehrmaschine geschoben, die wiederum mit dem Mähfahrzeug kollidierte. Der 42-jährige ASFINAG-Mitarbeiter, der sich im Absicherungsfahrzeug befand, erlitt dabei tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle.

Weitere Verletzte und Großeinsatz

Ein weiterer Mitarbeiter der ASFINAG wurde bei dem Unfall verletzt. Auch der 47-jährige Lenker des italienischen Sattelzuges erlitt Verletzungen. Er musste von Einsatzkräften aus seinem Fahrzeug befreit und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt gebracht werden. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettung und Polizei standen über Stunden im Einsatz. Die Südautobahn musste im betroffenen Bereich teilweise gesperrt werden.

ASFINAG trauert um verstorbenen Kollegen

Die ASFINAG zeigte sich tief betroffen über den Verlust ihres Mitarbeiters. In einer Stellungnahme betonte das Unternehmen, dass „hinter jeder Warnweste ein Mensch steht“, und sprach den Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. Der 42-Jährige hinterlässt Medienberichten zufolge seine Familie und zwei Kinder. Für die betroffenen Mitarbeiter sowie die Angehörigen wurden Betreuungsmaßnahmen organisiert. 


Mehr zum Thema