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NEW YORK. Victor Willis, Gründungsmitglied und prägende Stimme der Disco-Gruppe Village People, ist tot. Der Sänger starb am 30. Juni 2026 nach kurzer schwerer Krankheit, kurz vor seinem 75. Geburtstag.

Village-People-Frontmann Victor Willis ist gestorben. Der Sänger prägte Disco-Hits wie „Y.M.C.A.“ und „In The Navy“. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie The Independent am 1. Juli 2026 berichtet, wurde der Tod über die Social-Media-Kanäle der Band bekanntgegeben. Die Familie bat darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.

Willis sang und schrieb an mehreren Welthits der Village People mit. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Y.M.C.A.“, „Go West“, „In The Navy“ und „Macho Man“.

Village People entstanden rund um Willis

Produzenten entdeckten Willis in den 1970er-Jahren über eine Demoaufnahme. Das erste Album der Village People nahm er zunächst mit Studiosängern auf, ehe Tänzer für Auftritte zur Gruppe stießen und die bekannten Kostümrollen entstanden.

Willis verkörperte auf der Bühne meist einen Polizisten oder Marineoffizier. Ende 1979 verließ er die Gruppe, anschließend übernahmen mehrere andere Sänger die Rolle des Frontmanns.

Sänger kehrte 2017 zurück

2012 erreichte Willis nach einem Rechtsstreit eine Beteiligung an den Urheberrechten mehrerer Hits. Drei Jahre später wurde sein Anteil an Liedern wie „Y.M.C.A.“ und „In The Navy“ weiter erhöht.

2017 kehrte Willis als Leadsänger zu den Village People zurück und stand wieder bei Festivals und internationalen Veranstaltungen auf der Bühne. Er hinterlässt seine Ehefrau Karen Huff-Willis.


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