Englands WM-Held Harry Kane plötzlich für höchste Ehre gehandelt
ENGLAND. Harry Kane schoss England mit einem Doppelpack ins WM-Achtelfinale. Nun wird über eine außergewöhnliche Ehrung für den Kapitän der Three Lions diskutiert.

Harry Kane hat England mit einem Doppelpack ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft geschossen – und sorgt nun auch abseits des Platzes für Schlagzeilen.
Nach seiner Gala gegen die Demokratische Republik Kongo werden die Rufe nach einer ganz besonderen Ehrung für den Kapitän der Three Lions immer lauter.
England will WM-Held Harry Kane auf besondere Weise ehren
England geriet im Sechzehntelfinale in Atlanta bereits in der siebten Minute durch Brian Cipenga mit 0:1 in Rückstand. Die Mannschaft von Thomas Tuchel tat sich lange schwer und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine enttäuschende Leistung.
Zudem blieb den Engländern ein möglicher Elfmeter verwehrt, als Kane im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Adham Makhadmeh entschied stattdessen auf Schwalbe und Freistoß für den Kongo.
Kane rettete England ins WM-Achtelfinale
Nach der Pause übernahm Kane jedoch die Verantwortung. Mit zwei Treffern drehte der Kapitän die Partie nahezu im Alleingang und führte England zu einem 2:1-Erfolg. Damit zog der Weltmeister von 1966 ins Achtelfinale ein, wo nun Mexiko wartet.
Nach dem Spiel überschlugen sich die Reaktionen in England. In den sozialen Netzwerken forderten zahlreiche Fans, Kane im Falle eines WM-Triumphs mit einem Ritterschlag zu ehren.
Politikerin fordert Auszeichnung für Kane
Unterstützung erhält diese Forderung sogar aus der Politik. Die Liberaldemokraten haben im britischen Parlament einen Antrag eingebracht, Harry Kane mit einem Ritterschlag auszuzeichnen. Initiatorin ist die liberaldemokratische Abgeordnete Layla Moran.
In dem Antrag wird betont, welchen Stolz Kane dem Land bereitet habe und dass der Torjäger inzwischen sogar mehr WM-Tore erzielt hat, als die brasilianische Fußball-Legende Pelé.
Abgeordnete bittet um Unterstützung
Moran ruft Abgeordnete aller Parteien dazu auf, die Initiative zu unterstützen – und fordert Regierung sowie Königshaus augenzwinkernd auf, schon einmal das Schwert für „Sir Harry“ bereitzulegen.
Ob es tatsächlich einmal „Sir Harry Kane“ heißen wird, dürfte auch vom weiteren Turnierverlauf abhängen. Fest steht jedoch schon jetzt: Mit seinem Doppelpack gegen den Kongo hat der Kapitän die englischen WM-Hoffnungen am Leben gehalten – und seinen Status als einer der besten Spieler der Welt weiter ausgebaut.


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