Nach sieben Jahren im Amt: WM-Trainer tritt zurück
USA. Nach dem Aus in der Gruppenphase der WM 2026 zieht der Nationaltrainer Konsequenzen. Er legt sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder.

Für Schottland ist die WM 2026 enttäuschend verlaufen.
Nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen Außenseiter Haiti, dessen WM-Trikot vor dem Turnier verboten wurde, setzte es eine 0:1-Niederlage gegen Schottland sowie ein 0:3 gegen Brasilien. Dadurch rangiert man am Ende der Gruppenphase auf Platz drei der Gruppe C, schaffte es aber nicht unter die acht besten Tabellendritten.
Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses zog stattdessen Senegal ins Sechzehntelfinale ein und fordert nun Belgien.
Steve Clarke tritt als Nationaltrainer zurück
Aufgrund des frühen Ausscheidens zieht Schottlands Nationaltrainer Steve Clarke nun Konsequenzen. Der 62-Jährige tritt mit sofortiger Wirkung als Nationaltrainer von Schottland zurück.
„Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir bereits in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft ausgeschieden sind. Dennoch dürfen wir die unbestreitbaren Fortschritte unter Steve in den vergangenen sieben Jahren nicht aus den Augen verlieren“, so Verbandschef Ian Maxwell einer Mitteilung.
„Es war mir eine große Ehre“
„Ohne sie hätten wir all die Erinnerungen, die wir seit 2019 bis heute gesammelt haben, niemals erleben können. Sie verdienen jedes Lob und jede Anerkennung, die ihnen entgegengebracht wird, und es war mir eine große Ehre, ihr Trainer zu sein“, verabschiedet sich Clarke in einem offenen Brief von seinen Spielern.
Er übernahm 2019 das Traineramt in Schottland und führte die „Tartan Army“ zu zwei Europameisterschaften und einer Weltmeisterschaft.


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