Rattenplage versetzt deutsche Stadt in Aufruhr
HAMELN/DEUTSCHLAND. In der niedersächsischen Stadt Hameln melden Anrainer derzeit auffällig viele Ratten in der Innenstadt. Besonders betroffen ist das Altstadtquartier Himmelreich. Die Stadt reagiert mit Giftköderboxen und richtet einen Appell an die Bevölkerung.

Ausgerechnet die als Rattenfängerstadt bekannte Kommune hat aktuell mit echten Nagern zu tun. Wie die Kreiszeitung am 8. Juli 2026 berichtet, häufen sich die Beobachtungen vor allem rund um Mülltonnen im innerstädtischen Bereich.
Anrainer schildern, dass am Abend teils zahlreiche Tiere bei den Abfallbehältern auftauchen. Die Ratten sollen auch Pflanzen beschädigt und sich an Mülltonnen zu schaffen gemacht haben.
Stadt setzt auf Giftköderboxen
Die Stadt Hameln hat nach den Meldungen einen Schädlingsbekämpfer beauftragt. Im betroffenen Quartier wurden Giftköderboxen aufgestellt, die regelmäßig kontrolliert werden.
Je nach Lage sollen die Boxen neu befüllt oder an andere Stellen versetzt werden. Ziel ist, die Population einzudämmen und die besonders betroffenen Bereiche besser zu überwachen.
Gelbe Säcke nicht draußen lagern
Die Stadt bittet die Bevölkerung, gelbe Säcke nicht im Freien abzustellen. Offen gelagerter Abfall kann zusätzliche Nahrung bieten und das Problem verschärfen.
Zugleich betont die Stadt, dass Ratten nicht nur in Hameln vorkommen. Ähnliche Probleme gibt es auch in anderen deutschen Städten, besonders dort, wo Nahrung und Verstecke leicht zugänglich sind.


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