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VELDEN/KÄRNTEN. Mit den Surfdays macht eine mobile Surfanlage Station am Wörthersee und sorgt für echtes Wellengefühl ohne Meer. Beim ersten Surfdays Jam am 12. Juli im Kurpark Velden zeigten heimische Top Athleten ihr Können und luden Besucher zum Mitmachen ein.

die mobile Surfwelle steht bis 19. Juli im Kurpark Velden & wandert dann weiter nach Reifnitz (bis 09. August) und Bodensdorf am Ossiacher See (bis 30. August) (Foto: Marc Metzler/Wörthersee Rosental Tourismus)

Die Surfdays-Anlage erzeugt mithilfe eines Pumpsystems einen flachen Wasserfilm, auf dem mit echten Surfboards gefahren werden kann. Wie die Veranstalter berichten, richtet sich das Angebot gleichermaßen an Anfänger und erfahrene Boardsportler und soll den Surfsport einem breiten Publikum näherbringen.

Heimische Boardsport Elite zeigte spektakuläre Tricks

Beim Auftakt in Velden präsentierten zahlreiche Kärntner Spitzenathleten ihr Können. Mit dabei waren unter anderem Flowrider Spezialist Christoph Augsten, die Wakeboard und Wakesurf Sportler Anton Hofer, Mona Salmina, Julia Wachter, Magdalena Sintschnig sowie Nico Juritsch.

Auch Freeskier Niki Sagmeister, Nachwuchs Snowboarderin Emilia Piber sowie Skateboarder und Surfer Fabian Holzinger nutzten die künstliche Welle für spektakuläre Fahrten. Besucher konnten bei Mitmach Aktionen Preise gewinnen und anschließend selbst auf das Board steigen.

Tour macht Halt in Pörtschach und Bodensdorf

Nach den Stationen in Velden und Pörtschach zieht die mobile Anlage weiter an den Ossiacher See. Im Seebad Bodensdorf soll die künstliche Welle bis zum Ende der Sommerferien genutzt werden können.

Die österreichweit erstmals tourende Anlage gilt für die heimische Boardsport Szene als wichtiger Impuls. Ziel ist es, Surfen unabhängig von Wind und Wetter erlebbar zu machen und neue Möglichkeiten für Vereine, Nachwuchs und Gäste zu schaffen.

Langfristige Pläne für Kärnten

Die Tourismusregion Wörthersee Rosental verfolgt das Ziel, Kärnten langfristig als modernes Boardsport und Wassersportland zu positionieren. Geplant ist, künftig zwei bis drei größere Surf oder Riversurf Anlagen ins Bundesland zu holen, die nahezu ganzjährig genutzt werden können.

Davon sollen nicht nur Einheimische und Sportvereine profitieren, sondern auch der Tourismus. Moderne Surf Infrastruktur soll zusätzliche Freizeitangebote schaffen und insbesondere junge Menschen für den Wassersport begeistern.


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