WM-Halbfinale: Warum Messi und Argentinien gegen England einen riesigen Vorteil haben
USA. Im WM-Halbfinale gegen England hat Argentinien einen nicht zu unterschätzenden Vorteil. Während Lionel Messi und seine Teamkollegen bislang deutlich weniger Reisekilometer zurücklegen mussten, profitierte auch Frankreich vor dem Duell mit Spanien von erheblich kürzeren Wegen.

England fliegt der Konkurrenz davon – zumindest bei den Reisekilometern.
Kein Halbfinalist hat bei der Fußball-WM 2026 bislang eine längere Strecke zurückgelegt als die „Three Lions“. Über 22.500 Kilometer stehen bereits zu Buche – und damit deutlich mehr als Halbfinal-Gegner Argentinien oder Mitfavorit Frankreich.
Die erstmals in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragene Weltmeisterschaft stellt die Teams vor ungewohnte logistische Herausforderungen. Mit 16 Spielorten in drei Gastgeberländern müssen die Nationalmannschaften teils enorme Distanzen bewältigen.
England hat die größte Reisedistanz
Besonders betroffen ist England. Das Team von Thomas Tuchel hat sein Quartier in Kansas City aufgeschlagen und kehrt nach jedem Spiel dorthin zurück. Die bisherigen Partien führten die Engländer nach Atlanta, Boston, Mexiko-Stadt und Miami.
Insgesamt summierte sich die Reisedistanz bis zum Halbfinale auf mehr als 14.000 Meilen (rund 22.500 Kilometer).
Auch WM-Halbfinalist Spanien ist viel gereist
Halbfinalgegner Argentinien, der ebenfalls in Kansas City stationiert ist, legte bislang etwas mehr als 8.000 Meilen zurück. Frankreich hatte dagegen deutlich kürzere Wege.
Die „Équipe Tricolore“ blieb nahezu ausschließlich an der US-Ostküste und musste vor dem Flug zum Halbfinale gegen Spanien nach Dallas weniger als 2.000 Meilen reisen.
Auch Spanien gehört mit mehr als 19.000 Kilometern zu den Teams mit den längsten Reisen. Die Schweiz überschritt sogar die Marke von 16.000 Kilometern, nachdem sie mehrfach quer durch Nordamerika reisen musste.


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