Kabarettist Konrad Beikircher ist mit 80 Jahren gestorben
BRUNECK/ITALIEN. Der aus Südtirol stammende Kabarettist Konrad Beikircher ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Fast fünf Jahrzehnte prägte er mit seinen Bühnenprogrammen und Radioformaten die Kulturszene im Rheinland.

Beikircher wurde 1945 in Bruneck geboren und kam für ein Psychologiestudium nach Bonn. Nach dem Abschluss arbeitete er 15 Jahre lang als Gefängnispsychologe in Siegburg.
Wie t-online am 29. Juli 2026 berichtet, bestätigte sein Management den Tod des Künstlers. Weitere Angaben machte die Familie zunächst nicht.
Karriere zwischen Musik und Kabarett
Neben seinem Beruf trat Beikircher zunächst mit Wiener Chansons auf. Ab 1984 wurde er durch eine Radio-Kolumne beim WDR einem breiteren Publikum bekannt und wechselte anschließend vollständig auf die Kabarettbühne.
Seine Programme drehten sich oft um Sprache, Musik und das Leben im Rheinland. Auch gesellschaftspolitische Themen griff er in späteren Jahren auf.
Abschiedstour war geplant
Beikircher hatte angekündigt, sich mit dem Programm „Arrivederci“ von der Bühne zu verabschieden. Die Tour sollte im September starten.


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