Akute Gefahr: Italien ruft wegen extremer Hitze Alarmstufe Rot aus
ITALIEN. Italien erlebt die bislang heftigste Hitzewelle des Sommers: Erstmals gilt am Donnerstag in allen 27 vom Gesundheitsministerium überwachten Großstädten die höchste Hitzewarnstufe. In einigen Regionen wurden bereits Temperaturen von bis zu 48 Grad gemessen.

Wegen der anhaltenden Hitzewelle hat das italienische Gesundheitsministerium erstmals in diesem Jahr für alle 27 überwachten Großstädte die Alarmstufe Rot ausgerufen.
Die höchste Warnstufe gilt von Bozen bis Palermo und signalisiert eine akute Gesundheitsgefahr – nicht nur für ältere Menschen und Risikogruppen, sondern auch für gesunde und sportlich aktive Personen.
Alarmstufe Rot in allen 27 Großstädten Italiens
Vielerorts steigen die Temperaturen auf mehr als 35 Grad. In Rom und Florenz erwarten Meteorologen Höchstwerte von über 40 Grad. In Neapel wurden am Hauptbahnhof und auf dem Obst- und Gemüsemarkt im benachbarten Afragola laut der Umweltschutzorganisation Legambiente Campania sogar bis zu 48 Grad gemessen.
Verantwortlich für die extreme Hitze ist ein mächtiges Hochdruckgebiet aus Nordafrika, das sich über den Mittelmeerraum gelegt hat. Nach Angaben italienischer Meteorologen dürfte die Hitzewelle noch rund zehn Tage anhalten. Eine spürbare Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht.
Wasserstand vielerorts auf historischem Tiefstand
Auch die Natur leidet unter der anhaltenden Trockenheit. Der Wasserstand des Po liegt an allen Messstationen deutlich unter den für diese Jahreszeit üblichen Werten.
Der Lago Maggiore nähert sich Medienberichten zufolge einem historischen Tiefstand. Zudem wurden im nördlichen Teil der Adria Wassertemperaturen von über 30 Grad gemessen.
Am Freitag könnte sich die Lage im Norden des Landes etwas entspannen. Für Bozen wird die Alarmstufe Rot voraussichtlich aufgehoben, sodass die höchste Warnstufe dann noch für 26 Großstädte gelten würde.








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