Bergrettung in Tirol könnte Familien mehr als 30.000 Euro kosten
VENT. Drei Familien gerieten am 9. August bei einer Wanderung im hinteren Ötztal in Bergnot. Zwei Hubschrauber und die Bergrettung Sölden brachten insgesamt 36 Personen, darunter Kleinkinder, sicher ins Tal. Die Rettung könnte Ihnen finanziell jetzt teuer zu stehen kommen.

Die Gruppe war von der Bergstation der Wildspitzbahn gestartet und mit mehreren Kinderwagen unterwegs. Wie die Schwäbische am 18. August 2026 berichtet, verließ sie teilweise den markierten Weg und geriet in steiles, unwegsames Gelände.
Auf rund 2.325 Metern Höhe setzten zwei Personen den Notruf ab. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Hubschrauber und Bergretter im Einsatz
14 Personen wurden mit zwei Hubschraubern ausgeflogen, vier davon per Seilbergung. Die übrigen 22 Wanderer begleiteten Einsatzkräfte der Bergrettung Sölden zu Fuß ins Tal.
Der Einsatz dauerte laut Bericht fast drei Stunden. Neben der Bergrettung waren weitere Helfer beteiligt.
Kosten könnten 30.000 Euro übersteigen
Für die Bergrettung Tirol dürften rund 3.500 Euro verrechnet werden. Der Einsatz eines Rettungshubschraubers wurde mit etwa 15.000 Euro beziffert.
Da ein zweiter Hubschrauber eingesetzt wurde, könnte die Gesamtrechnung mehr als 30.000 Euro betragen. Ob die Familien eine Bergekostenversicherung haben, ist nicht bekannt.








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