Salmonellen-Ausbruch fordert erstes Todesopfer in Großbritannien
LONDON/VEREINIGTES KÖNIGREICH. In Großbritannien ist ein Mensch nach einem Salmonellen-Ausbruch gestorben. Seit August 2025 wurden 207 Erkrankungen registriert, mehr als ein Drittel der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden.

Wie Sky News am 18. August 2026 berichtet, prüfen die britischen Gesundheitsbehörden einen möglichen Zusammenhang mit importierten Eiern. Die Fälle traten vor allem in England auf, weitere Erkrankungen wurden in Schottland, Wales und Nordirland bekannt.
Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen, darunter Säuglinge und Personen bis 90 Jahre. Zwei Erkrankte entwickelten schwere Blutbahninfektionen.
Ermittlungen laufen
Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA untersucht den Ausbruch gemeinsam mit der Lebensmittelaufsicht. Nach bisherigem Stand weist er Ähnlichkeiten mit einer Erkrankungswelle aus dem Jahr 2025 auf, die ebenfalls mit importierten Eiern in Verbindung gebracht wurde.
Salmonellen können unter anderem Bauchkrämpfe, Durchfall, Erbrechen und Fieber auslösen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Hygiene soll Ansteckungen verhindern
Die Behörden raten dazu, Lebensmittel vollständig durchzugaren und Hände vor der Zubereitung sowie nach dem Toilettengang gründlich zu waschen. Wer Beschwerden hat, soll nach Möglichkeit kein Essen für andere zubereiten.
Aktuell gibt es keine Informationen, dass auch in Österreich Gefahr gegeben ist.








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