Neues Buch belastet König Charles nach Dianas Tod
LONDON/VEREINIGTES KÖNIGREICH. Ein neues Buch von Charles Spencer, dem Bruder von Prinzessin Diana, erhebt Vorwürfe gegen König Charles III. Im Mittelpunkt stehen demnach Gespräche rund um Dianas Beisetzung im Jahr 1997 und die Rolle der beiden Söhne William und Harry.

Wie die Welt berichtete, schildert Spencer in seiner Biografie Erinnerungen an ein Telefonat mit dem damaligen Prinzen Charles nach Dianas Tod. Dabei soll es Streit über die Teilnahme von William und Harry am Trauerzug gegeben haben.
Diana war am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen. Ihre Söhne waren bei der Beisetzung 15 und zwölf Jahre alt und gingen später hinter ihrem Sarg durch London.
Palast weist Darstellung indirekt zurück
Der Buckingham Palast äußerte sich ungewöhnlich deutlich zu den veröffentlichten Passagen. Eine inhaltliche Stellungnahme zum Buch gab es nicht, der Palast verwies jedoch darauf, dass Trauer Erinnerungen und Bewertungen prägen könne.
Charles Spencer beschreibt in dem Buch nach Medienangaben, dass sein Bruder die große öffentliche Anteilnahme an Diana kritisch gesehen habe. Die Darstellung ist ein persönlicher Erinnerungsbericht und nicht unabhängig belegt.
Diana bleibt prägende Figur
Charles und Diana hatten 1981 geheiratet, ihre Scheidung wurde 1996 rechtskräftig. Auch fast drei Jahrzehnte nach ihrem Tod bleibt Diana im Vereinigten Königreich eine stark beachtete Persönlichkeit.
Das Buch „Swan Song. Diana, meine Schwester“ soll diese Woche erscheinen. Ob sich König Charles oder weitere Mitglieder der Königsfamilie noch ausführlicher dazu äußern, ist offen.








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