Tragödie in Griechenland: Mehrere Tote und Vermisste nach Explosion
ATHEN. Eine heftige Explosion hat am Freitagmorgen, 25. September 2026, ein Gebäude in der Athener Altstadt Plaka zum Einsturz gebracht. Mittlerweile wurden vier Tote aus den Trümmern geborgen. Zwei weitere Menschen werden noch vermisst.

Berichten zufolge kam es gegen 7:35 Uhr in der Lysikratous-Straße, nur wenige Gehminuten von der Akropolis entfernt. Die Explosion war so stark, dass das mehr als 100 Jahre alte Gebäude teilweise komplett zusammenbrach. Auch in der Umgebung wurden Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Für die Einsatzkräfte begann unmittelbar danach eine schwierige Suche nach möglichen Überlebenden.
Vier Menschen tot geborgen
Mit Suchhunden, Spezialgeräten und Wärmebildkameras durchsuchten Feuerwehrleute die Trümmer. Zunächst wurde eine tote Frau gefunden. Im Laufe des Samstags stießen die Einsatzkräfte auf drei weitere Leichen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf vier. Zwei Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Suche nach ihnen läuft.
Touristen unter den Vermissten
In dem Gebäude sollen sich auch mehrere Touristen aufgehalten haben. Vier US-Touristen waren offenbar in einer Ferienwohnung im ersten Stock untergebracht. Medienberichten zufolge hatte ein britischer Staatsbürger die Unterkunft gebucht. Mit ihm sollen seine amerikanisch-albanische Ehefrau, deren Sohn und dessen Partnerin nach Athen gereist sein. Die Gruppe hatte offenbar einen Flug gebucht, den sie nach der Explosion nicht mehr erreichte. Im zweiten Stock des Hauses lebte außerdem ein älteres Paar. Welche der Bewohner beziehungsweise Touristen zu den geborgenen Toten gehören, wird noch geklärt.
Gasleck als mögliche Ursache
Warum es zu der Explosion kam, ist noch nicht endgültig geklärt. Als mögliche Ursache wird derzeit ein Gasleck untersucht. Das Gebäude verfügte über einen Erdgasanschluss. Ob tatsächlich ausgetretenes Gas die Katastrophe ausgelöst hat, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen.
Schwierige Suche in den Trümmern
Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig. Teile des Gebäudes sind instabil, weshalb die Einsatzkräfte nur vorsichtig in den Trümmern arbeiten können.








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