Gelenkchirurgie: 1.175 Fachteilnehmende kamen nach Innsbruck
INNSBRUCK. Vom Kreuzbandriss bis zur Arthrose: 1.175 Fachteilnehmende kamen zum 43. AGA-Kongress nach Innsbruck. Drei Tage lang standen neue Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten in der Gelenkchirurgie im Mittelpunkt.

Der Congress Innsbruck wurde zum Treffpunkt für Experten aus der Arthroskopie und Gelenkchirurgie. Beim 43. Kongress der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) tauschten sich 1.175 Fachteilnehmende über aktuelle Behandlungsmethoden und Forschungsergebnisse aus.
Von Kreuzbandriss bis Arthrose
Im Mittelpunkt standen Verletzungen und Erkrankungen von Knie, Schulter, Hüfte, Sprunggelenk und Ellenbogen. Dabei ging es unter anderem um die richtige Behandlung nach einem Kreuzbandriss, Möglichkeiten zur frühzeitigen Therapie von Arthrose und die Frage, wann Patienten nach Verletzungen wieder in den Sport zurückkehren können.
Unter dem Motto „Hoch hinaus – Von der Basis zu hochspezialisierten Techniken“ reichte das Programm von Grundlagen der Gelenkchirurgie bis zu spezialisierten Behandlungskonzepten. In neuen „Teamwork“-Diskussionen wurden auch unterschiedliche Perspektiven aus Chirurgie, Physiotherapie und Pflege zusammengeführt.
Workshops und Forschung
Hands-on-Workshops, Videositzungen und Diskussionen anhand konkreter Fälle ergänzten das wissenschaftliche Programm. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung des medizinischen Nachwuchses. Eigene Veranstaltungen für AGA-Students und AGA-Residents sollten Grundlagen für den Einstieg in die Forschung vermitteln.
Mehr als 40 Unternehmen präsentierten bei der begleitenden Fachausstellung zudem Technologien, Instrumente und Produkte für die Arthroskopie und Gelenkchirurgie.
Bereits zum dritten Mal in Innsbruck
Für den Congress Innsbruck war es nicht die erste Ausgabe des Fachkongresses: Bereits 2006 und 2021 war die AGA hier zu Gast. Die wissenschaftliche Leitung des diesjährigen Kongresses lag bei den Kongresspräsidenten Leo Pauzenberger aus Wien und Stefan Fickert aus Straubing sowie Kongresssekretärin Elisabeth Abermann aus Innsbruck.
Organisiert wurde der Kongress von Intercongress für die Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie.








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