Tragödie: Vermisste Mutter (24) nach 16 Jahren tot aufgefunden
NEW YORK/USA. 16 Jahre lang fehlte von einer jungen Mutter jede Spur. Nun herrscht traurige Gewissheit.

In einem Schuppen im US-Bundesstaat New York wurden ihre sterblichen Überreste entdeckt. Die Ermittlungen zu ihrem Tod laufen weiter.
Leiche in Schuppen entdeckt
Am 20. Oktober machten Ermittler in Albany im US-Bundesstaat New York einen schrecklichen Fund. Bei einer erneuten Durchsuchung eines Grundstücks entdeckten sie in einem Schuppen menschliche Überreste. Drei Tage später bestätigte eine Obduktion, dass es sich um eine seit 2010 vermisste Frau handelt.
Die Polizei hatte das Grundstück erneut durchsucht, nachdem neue Ermittlungsansätze die Beamten zu der Adresse geführt hatten. Bei der Suche kamen auch Leichenspürhunde und Bodenradar zum Einsatz.
Mutter verschwand nach Treffen
Die damals 24-Jährige wurde Berichten zufolge zuletzt am 6. Mai 2010 gesehen. Damals war sie Mutter einer erst einjährigen Tochter. Nach Angaben ihrer Familie wollte sie sich mit ihrem Freund treffen, nachdem es zwischen den beiden zuvor zu einem Streit gekommen sein soll. Sie wurde in der Nähe der First Street abgesetzt. Gegenüber Angehörigen soll sie erklärt haben, dass sie nach New York City fahren wolle. Doch sie kehrte nie zurück.
Berichten zufolge soll auch ihr Mobiltelefon zuletzt einen Bezug zu einer Adresse in der Marlborough Court gehabt haben. Das Grundstück war bereits kurz nach ihrem Verschwinden untersucht worden. Damals fanden die Ermittler jedoch keine Hinweise auf ihren Verbleib.
Todesursache noch unklar
Warum die junge Mutter starb und wie ihre sterblichen Überreste in den Schuppen gelangten, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Medienberichten zufolge soll eine erste Untersuchung Hinweise auf mögliche Fremdeinwirkung ergeben haben. Eine abschließende offizielle Bestätigung der Todesursache liegt bislang nicht vor. Festnahmen gab es zunächst keine. Die Polizei betonte, dass die Ermittlungen weiterhin aktiv seien.
Familie hofft auf Antworten
Für die Angehörigen bedeutet der Fund nach 16 Jahren Ungewissheit zumindest traurige Gewissheit. Bei einer Mahnwache am 22. Oktober versammelten sich zahlreiche Familienmitglieder und Menschen aus der Gemeinde in der Nähe des Grundstücks.







