Österreichs schönster Platz 2026 liegt in Vorarlberg
VORARLBERG. Ein idyllischer Bergsee, beeindruckende Gipfel und unberührte Natur: Die Tilisuna im Montafon wurde bei der ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ zum schönsten Platz Österreichs 2026 gekürt. Für die Region ist es bereits der dritte Sieg.

Ein idyllischer Bergsee, seltene Moorlandschaften und ein beeindruckendes Panorama: Die Tilisuna in Tschagguns (Vorarlberg) ist offiziell Österreichs schönster Platz 2026. Bei der ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ setzte sich das hochalpine Naturjuwel am Nationalfeiertag gegen die Konkurrenz aus den anderen Bundesländern durch. Für das Montafon ist es bereits der dritte Triumph: 2019 gewann der Lünersee, 2021 der Wiegensee.
Naturparadies auf über 2.000 Metern
Die Tilisuna liegt am Ende des Gampadelstals, eingebettet in die imposante Bergwelt des Rätikons. Rund um den Tilisunasee erstrecken sich weitläufige Moorlandschaften, saftige Alpwiesen und mächtige Kalkfelsen. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen den grünen Almflächen und den schroffen Gipfeln von Sulzfluh, Weißplatte und Schwarzhorn.
Die Moore sind zudem wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten. Unter der Erde verbirgt sich ein weiteres Naturwunder: Das Weißplatten-Höhlensystem erstreckt sich über mehr als 4,2 Kilometer und reicht über 500 Meter in die Tiefe. Es gilt als längstes und tiefstes bekanntes Höhlensystem Vorarlbergs.
Bereits der dritte Sieg für das Montafon
Entsprechend groß ist die Freude bei den Tourismusverantwortlichen. „Wir freuen uns sehr, dass mit der Tilisuna bereits zum dritten Mal ein besonderer Naturschatz aus dem Montafon zum schönsten Platz Österreichs gekürt wurde. Das zeigt die außergewöhnliche Vielfalt unserer Bergwelt und ist zugleich eine schöne Anerkennung für die Natur, die unser Tal so besonders macht“, erklärt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus.
Wer die Tilisuna besuchen möchte, braucht Ausdauer
Ein Ausflug zu Österreichs schönstem Platz ist allerdings mit einer sportlichen Herausforderung verbunden. Mit dem E-Mountainbike lässt sich ein Teil der Strecke bewältigen, die letzte Etappe führt ausschließlich zu Fuß ans Ziel.
Wichtig für alle Ausflügler: Die traditionsreiche Tilisunahütte befindet sich bereits in der Winterpause und öffnet erst im Sommer 2027 wieder. Wer das ausgezeichnete Naturjuwel selbst entdecken möchte, sollte seinen Besuch daher entsprechend planen.








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