Grausiger Fund im Rhein: Säcke mit Leichenteilen entdeckt
SCHWEIZ. Schockierender Fund an der deutsch-schweizerischen Grenze: Drei Männer entdeckten im Rhein einen Sack mit einem menschlichen Bein. Bei einer anschließenden Suchaktion fand die Polizei weitere Leichenteile. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus.

Ein grausiger Fund beschäftigt derzeit die Schweizer Polizei. In der Gemeinde Stein im Kanton Aargau, direkt gegenüber der deutschen Stadt Bad Säckingen, wurden mehrere Säcke mit menschlichen Überresten aus dem Rhein geborgen. Wie die Kantonspolizei Aargau am Montag (26. Oktober) mitteilte, handelt es sich um Teile einer männlichen Leiche. Die Ermittler vermuten ein Gewaltverbrechen.
Drei Männer entdeckten menschliches Bein
Der Fall nahm am Sonntag seinen Anfang. Drei Männer bemerkten am Rheinufer einen verdächtigen Sack, der im Wasser trieb. Als sie diesen an Land zogen und öffneten, machten sie die erschütternde Entdeckung: Darin befand sich ein menschliches Bein.
Die alarmierte Polizei leitete daraufhin eine groß angelegte Suche ein. Mit einem Boot und Tauchern wurde der Rhein im Bereich der Fundstelle abgesucht. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte weitere Säcke mit menschlichen Leichenteilen.
Verbindung zu Asylheim wird untersucht
Die Identität des Toten ist bislang nicht abschließend geklärt. Nach Angaben eines Polizeisprechers gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ soll der Verstorbene einen Bezug zu einem nahe gelegenen Asylheim gehabt haben. Ob er dort tatsächlich untergebracht war, ist derzeit noch unklar.
Auch zu einem möglichen Täter und den genauen Umständen des mutmaßlichen Tötungsdelikts liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Polizei sucht dringend nach Zeugen
Die Kriminalpolizei des Kantons Aargau hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie die Leichenteile in den Rhein gelangten und wer für den mutmaßlichen gewaltsamen Tod des Mannes verantwortlich ist.
Die Ermittler bitten Personen, die am Rheinufer oder in der Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei zu melden.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden