Olympia Eiskanal in Igls: Grünes Licht für internationale Rennen
INNSBRUCK. Nach umfangreichen Umbauten und einer gescheiterten Freigabe im Vorjahr gibt es gute Nachrichten aus Innsbruck/Igls: Der Olympia Eiskanal hat die entscheidenden Tests bestanden. Damit ist der Weg für internationale Bob- und Skeletonrennen frei.

Aufatmen in Innsbruck/Igls! Nach monatelangen Nachbesserungen ist der Olympia Eiskanal wieder für internationale Bob- und Skeletonbewerbe zugelassen. Die zuständige Bahnbaukommission des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes (IBSF) erteilte nach den Testfahrten vom 23. bis 25. Oktober 2026 die offizielle Freigabe. Auch die Rennrodler absolvierten ihre ersten Fahrten auf der umgebauten Bahn erfolgreich.
Nach Problemen im Vorjahr endlich grünes Licht
Die Erleichterung ist groß. Nachdem die Homologierung 2025 gescheitert war, mussten weitere Anpassungen an der traditionsreichen Sportstätte vorgenommen werden. Nun haben sich die umfangreichen Arbeiten ausgezahlt.
„Nach den Herausforderungen des vergangenen Jahres haben wir konsequent an den erforderlichen Adaptierungen gearbeitet“, erklärt Matthias Schipflinger, Geschäftsführer der Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH.
Damit steht dem Bob- und Skeleton-Doppelweltcup im Dezember nichts mehr im Weg. Gleichzeitig können die österreichischen Nationalteams wieder auf ihrer Heimbahn trainieren.
Rodel-WM 2027 rückt näher
Auch für den Rennrodelsport gibt es positive Nachrichten. Der Internationale Rennrodelverband (FIL) hat die Bahn vorläufig freigegeben. Die endgültige Homologierung soll nach der internationalen Trainingswoche im November erfolgen.
Besonders wichtig ist das mit Blick auf die Rodel-Weltmeisterschaft im Februar 2027, die in Innsbruck/Igls ausgetragen wird.
„Ohne Modifizierung des Igler Eiskanals wären im Rodelsport künftig weder die Ausrichtung von Weltcuprennen, noch Titelkämpfe möglich gewesen“, betont Rodelverbandspräsident Markus Prock.
Athleten bestätigen Verbesserungen
Auch die ersten Rückmeldungen der Sportler fallen überwiegend positiv aus. Olympiasieger David Gleirscher zeigt sich mit den überarbeiteten Streckenabschnitten zufrieden: „Die Passage 13/14 ist jetzt ohne Probleme befahrbar und verzeiht auch einiges.“
Weltmeisterin Lisa Schulte bestätigt ebenfalls die verbesserte Befahrbarkeit, verweist allerdings auf das veränderte Fahrgefühl und den geringeren Speed im unteren Streckenabschnitt.
Die 1.399 Meter lange Kunsteisbahn mit ihren 15 Kurven ist damit wieder für internationale Bob- und Skeletonbewerbe gerüstet. Für die Rennrodler steht die endgültige Freigabe noch aus. Mit dem Weltcup im Dezember und der Rodel-WM im Februar 2027 warten bereits die nächsten großen Bewährungsproben.








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