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NUSSDORF AM HAUNSBERG/SALZBURG. Am späten Samstagabend, 17. Oktober 2026, kam es im Salzburger Flachgau zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein mit fünf Personen besetzter BMW kam von der Straße ab und überschlug sich mehrfach. Für eine 16-Jährige und einen 18-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Symbolbild: Anna/stock.adobe.com
Symbolbild: Anna/stock.adobe.com

Der schwere Unfall ereignete sich Berichten zufolge gegen 23:48 Uhr auf der alten Bundesstraße im Bereich Pabing in der Gemeinde Nußdorf am Haunsberg. Ein 17-jähriger Lenker aus dem Flachgau war mit einem 3er-BMW von Bergheim in Richtung Oberndorf unterwegs. Neben ihm befanden sich vier weitere junge Menschen im Fahrzeug.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Wagen ins Schleudern und prallte gegen mehrere Steinblöcke am Straßenrand. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass Fahrzeugteile gegen ein angrenzendes Firmengebäude geschleudert wurden.

Besonders tragisch: Die drei Personen auf der Rückbank waren nicht angeschnallt und wurden bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Lediglich der 17-jährige Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer hatten Sicherheitsgurte angelegt.

16-Jährige und 18-Jähriger sterben noch an Unfallstelle

Für zwei der fünf Insassen endete die Fahrt tödlich. Eine 16-jährige Jugendliche und ein 18-jähriger junger Mann erlitten so schwere Verletzungen, dass sie trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle starben. Eine weitere junge Frau, die ebenfalls auf der Rückbank gesessen hatte, überlebte den Unfall verletzt. Sie wurde nach der medizinischen Erstversorgung in das Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Der 17-jährige Lenker und sein ebenfalls 17 Jahre alter Beifahrer blieben nach eigenen Angaben unverletzt. Berichten zufolge wurden auch sie zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Großeinsatz für Rettungskräfte und Notärzte

Der Unfall löste einen Großeinsatz aus. Das Rote Kreuz rückte mit vier Rettungswagen, drei Notärzten und einem Einsatzleiter an. Auch Kriseninterventionsteams standen im Einsatz, um Betroffene nach der Tragödie zu betreuen.

Das Unfallfahrzeug wurde bei dem mehrfachen Überschlag völlig zerstört. Wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. 


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