Abstieg! Drastische Strafe für Manchester City wohl beschlossene Sache
MANCHESTER/ENGLAND. Manchester City droht einem Medienbericht zufolge ein drastischer Punkteabzug, der den Klub in die zweite Liga schicken und dort für zwei Jahre festhalten könnte.

Manchester City droht laut einem Bericht der „Daily Mail“ eine drastische Strafe in der Premier League. Das sollen Insider der britischen Zeitung bestätigt haben.
Demnach könnte der englische Topklub mit einem massiven Punktabzug belegt werden, der den Abstieg in die Championship zur Folge hätte. Eine weitere Sanktion könnte dafür sorgen, dass die Mannschaft auch in der darauffolgenden Saison in der zweiten Liga bleibt.
Der Hintergrund ist das Verfahren wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League. Eine unabhängige Kommission stellte zahlreiche Verstöße fest, Manchester City bestreitet jedoch jegliches Fehlverhalten und hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.
Massiver Punktabzug zu erwarten
Laut der „Daily Mail“ wird eine drastische Strafe erwartet. Eine weitere Kürzung der Punkte könnte den Klub sogar ein zweites Jahr in der Championship halten.
Ein Ausschluss aus der Premier League gilt dem Bericht zufolge hingegen als unwahrscheinlich, da dies die English Football League (EFL) vor massive organisatorische Probleme stellen würde.
Zahlreiche Regelverstöße
Die Vorwürfe beziehen sich auf einen Zeitraum von neun Jahren zwischen 2009 und 2018. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass der Klub unter anderem kommerzielle Sponsorenverträge genutzt habe, um Einnahmen in Höhe von rund 900 Millionen Pfund zu verschleiern.
Zudem wurde Manchester City vorgeworfen, bei der Untersuchung der Premier League nicht ausreichend kooperiert zu haben. Die Liga sprach von systematischen Regelverstößen über nahezu ein Jahrzehnt.
Entscheidung könnte erst 2027 fallen
Wie hoch eine mögliche Strafe ausfallen könnte, ist bislang offen.
Laut Medienberichten könnte eine Entscheidung im Verfahren rund um Weihnachten oder kurz nach dem Jahreswechsel fallen. Manchester City pocht weiterhin auf seine Unschuld und betont, über unwiderlegbare Beweise zu verfügen, die den Klub entlasten sollen.








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