Unwetter fordern drei Todesopfer in Südfrankreich
LANÇON-PROVENCE/FRANKREICH. Bei schweren Unwettern am 20. Oktober starben im südfranzösischen Département Bouches-du-Rhône mindestens drei Menschen. Zwei Frauen wurden in Lançon-Provence tot aufgefunden, ein weiteres Todesopfer gab es in Saint-Mitre-les-Remparts. Eine Person wurde verletzt.

Wie der Spiegel berichtet, kamen in Lançon-Provence eine 86-Jährige und eine 26-Jährige ums Leben. Beide wurden ertrunken in einem Keller gefunden. In Saint-Mitre-les-Remparts starb eine 75 Jahre alte Person.
Die Überschwemmungen machten auch Unterkünfte für Betroffene nötig. Insgesamt wurden 250 Menschen in Notquartieren untergebracht.
Stromausfälle und gesperrte Verkehrswege
In Arles und Saint-Martin-de-Crau fällt vielerorts der Strom aus. Überflutete Straßen und Einschränkungen im Bahnverkehr erschweren die Erreichbarkeit der betroffenen Orte.
Zusätzliche Probleme im Telefonnetz behindern den Austausch zwischen Gemeinden und Bevölkerung. Die Behörden rufen dazu auf, in besonders betroffenen Gebieten nur notwendige Wege zurückzulegen.
Weitere Kräfte sollen Wasser abpumpen
Für Donnerstag, 22. Oktober, sollen zusätzliche Kräfte des Zivilschutzes eintreffen. Sie sollen vor allem beim Abpumpen des Wassers helfen.








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