Tourismusboom: Zwei Attraktionen am Wolfgangsee mit 20 Prozent Plus
SALZBURG. Ein neuer Meilenstein für den Tourismus in Salzburg und im Salzkammergut: Vier beliebte Attraktionen haben heuer bereits drei Millionen Beförderungen verzeichnet. Besonders am Wolfgangsee steigen die Zahlen kräftig.

Die FestungsBahn, der MönchsbergAufzug, die SchafbergBahn und die WolfgangseeSchifffahrt haben gemeinsam die Marke von drei Millionen Beförderungen geknackt. Bereits am 15. Oktober 2026 wurde dieser Wert erreicht. Besonders erfreulich für die Salzburg AG Tourismus GmbH: Zwei Attraktionen am Wolfgangsee verzeichnen ein deutliches Besucherplus.
SchafbergBahn und WolfgangseeSchifffahrt legen kräftig zu
Den größten Anteil an den Beförderungen hat die FestungsBahn in Salzburg mit rund 1,77 Millionen Fahrgästen. Dahinter folgen die WolfgangseeSchifffahrt mit etwa 425.000 und die SchafbergBahn mit knapp 415.000 Beförderungen. Der MönchsbergAufzug kommt auf rund 390.000.
Besonders stark entwickelten sich die beiden Attraktionen am Wolfgangsee. Sowohl die SchafbergBahn als auch die WolfgangseeSchifffahrt konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 20 Prozent zulegen. Dazu trugen laut Unternehmen die sonnigen Sommermonate und das milde Herbstwetter bei. Im Juli und August nutzten täglich durchschnittlich mehr als 18.000 Menschen die vier Angebote.
Ab 20. November startet der Advent am Wolfgangsee
Nach der erfolgreichen Sommersaison steht bereits das nächste Highlight bevor. Ab 20. November bringt die festlich geschmückte SchafbergBahn Besucher wieder auf 1.364 Meter Seehöhe zur Schafbergalm. Gleichzeitig verbindet die WolfgangseeSchifffahrt die drei Adventorte St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang.
Geplant sind unter anderem Laternenschifffahrten, Live-Musik, ein Adventmarkt im ErlebnisQuartier der SchafbergBahn sowie Besuche von Nikolaus und Christkind. Auch in Salzburg laden der Festungsadvent und der Mönchsberg zu winterlichen Ausflügen ein.
Weitere Investitionen geplant
„Drei Millionen Beförderungen sind für uns vor allem drei Millionen Gelegenheiten, Menschen ein besonderes Erlebnis zu bieten“, erklärt Geschäftsführer Tobias Pürcher. Künftig sollen Investitionen in die Infrastruktur, neue saisonale Angebote und digitale Services die Attraktionen weiter stärken.








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