Philip Rachinger ist Österreichs Koch des Jahres 2027
ÖSTERREICH. Große Auszeichnung für einen oberösterreichischen Spitzenkoch: Gault&Millau hat Philip Rachinger vom Mühltalhof in Neufelden zum „Koch des Jahres 2027“ gekürt. Der Mühlviertler hat bereits zwei Michelin-Sterne.

Der nächste große Karrierehöhepunkt für Philip Rachinger: Der Spitzenkoch aus Neufelden im oberösterreichischen Mühlviertel wurde vom renommierten Restaurantführer Gault&Millau zu „Österreichs Koch des Jahres 2027“ ernannt. Damit erhält der Küchenchef des Genießerhotels Mühltalhof eine der begehrtesten Auszeichnungen der heimischen Gastronomie.
Zwölf Gänge und zwei Michelin-Sterne
Im Gourmetrestaurant „Ois“ im Mühltalhof serviert Rachinger gemeinsam mit seinem Team ein kreatives 12-Gänge-Menü. Seine außergewöhnliche Küche wurde bereits mit vier Hauben, zwei Michelin-Sternen und vier Gabeln ausgezeichnet.
Dabei setzt der Oberösterreicher besonders auf regionale Zutaten. Vieles davon findet er direkt vor seiner Haustür. „Was er serviert, sammelt er zum Teil selbst – in den Wäldern und Wiesen rund ums Haus und formt daraus eine markante Küche von großer Tiefe“, schwärmen die anonymen Tester von Gault&Millau.
Wirtshauskultur trifft auf Spitzenküche
Für Rachinger steht aber nicht nur außergewöhnliches Essen im Mittelpunkt. Der Spitzenkoch versteht das traditionelle Wirtshaus als wichtiges österreichisches Kulturgut. Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam genießen und sich wohlfühlen.
Diese Philosophie überträgt er auch auf seine Gourmetküche. Persönlicher Service, Nähe zu den Gästen und kreative Gerichte mit einer guten Portion Humor gehören für ihn untrennbar zusammen.
Gault&Millau würdigt besonderes Engagement
Mit der Auszeichnung zum Koch des Jahres würdigt Gault&Millau nicht nur Rachingers kulinarische Leistungen, sondern auch seine Haltung und sein gesellschaftliches Engagement.
„Genau das ist es, was wir uns von einem ‚Chef of the Year‘ wünschen: Neben einer exzellenten Küche auch ein Gespür für gesellschaftliche Themen, Engagement und ausreichend Strahlkraft, um diese Themen auch anzugehen“, begründet der Restaurantführer seine Entscheidung.








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