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TAIPEH/TAIWAN. Supertaifun Champi zieht über den westlichen Pazifik in Richtung Taipeh und erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 296 km/h. Am frühen Sonntagmorgen Ortszeit passierte der Wirbelsturm Guam. Im weiteren Wochenverlauf soll er nach Nordwesten abdrehen und an Stärke verlieren.
 

Champi erreicht im westlichen Pazifik bis zu 296 km/h. Der Supertaifun zieht Richtung Taipeh und soll im Wochenverlauf schwächer werden. (Symbolbild); Foto: Artsiom P/stock.adobe.com

Wie The Weather Network berichtet, ist Champi gemessen an der Windgeschwindigkeit der bislang stärkste tropische Wirbelsturm des Jahres 2026. Seine Stärke entspricht der Kategorie 5, der höchsten Stufe der Hurrikanskala.

Zuvor lag Hurrikan Polo mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von maximal 285 km/h an der Spitze. Beim Luftdruck bleibt Polo allerdings extremer: In seinem Zentrum wurden 892 Hektopascal ermittelt, bei Champi 895 Hektopascal.

Abschwächung im weiteren Wochenverlauf erwartet

Das Meerwasser im betroffenen Teil des Pazifiks ist rund 30 Grad warm. Viel Feuchtigkeit und geringe Unterschiede zwischen den Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen begünstigen die Entwicklung des Taifuns.

Auf seinem weiteren Weg soll Champi auf weniger günstige Bedingungen treffen. Für Donnerstag und Freitag erwartet die Prognose eine Abschwächung auf Kategorie 4 oder 3. 

Für Menschen auf dem weiteren Zugweg können schwere Sturmböen, Starkregen und hohe Wellen gefährlich werden. Wie stark bewohnte Gebiete betroffen sein werden, hängt vom genauen Verlauf und der weiteren Entwicklung des Taifuns ab. Auch bei einer Abschwächung sollten Bewohner die örtlichen Wetterwarnungen verfolgen und Anweisungen der Behörden beachten.


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