Tragödie: Bekannter ZDF-Reporter tödlich in Brasilien verunglückt
RIO DE JANEIRO/BRASILIEN. Der langjährige ZDF-Sportreporter Michael Pfeffer ist im Alter von 67 Jahren in Brasilien gestorben. Er soll Mitte September beim Schwimmen vor Rio de Janeiro verunglückt sein. Der genaue Todestag und die näheren Umstände sind bislang nicht öffentlich bestätigt.

Wie der stern am 21. Oktober 2026 berichtet, hielt sich Pfeffer mit seiner Ehefrau Sylvia in Rio de Janeiro auf. Das Paar besaß eine Wohnung im Stadtteil Ipanema und wollte bis Dezember in Brasilien bleiben.
Hinweise auf einen möglichen Schwimmunfall stammen aus Erinnerungen früherer Wegbegleiter. Ein Nachruf seines ehemaligen ZDF-Kollegen Peter Leissl beschreibt einen Vorfall in der Brandung vor Rio, nennt aber keine Einzelheiten.
Von der Skipiste zur Tour de France
Pfeffer begann seine journalistische Laufbahn in den 1980er Jahren bei Sportmagazinen. Als früheres Mitglied der deutschen Studenten-Skinationalmannschaft brachte er Erfahrung im alpinen Skisport mit und berichtete später für das ZDF über Weltmeisterschaften und Olympische Spiele.
Von 1998 bis 2011 kommentierte er gemeinsam mit Leissl die Tour de France. Auch bei der alpinen Ski-WM 2023 und den Radrennen der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris war er im Einsatz.
Pfeffer hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Seine Tochter Clara arbeitet ebenfalls als Journalistin, sein Sohn Matteo interessiert sich wie sein Vater für Sport und Reisen.








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