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OFFENHAUSEN. Mitten im Ort soll ein neues Dienstleistungszentrum entstehen. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Jetzt will man auch ein neues Gemeindeamt in das Dienstleistungszentrum integrieren.

Bürgermeister Johann Stürzlinger mit dem Plan für das neue Dienstleistungszentrum. Foto: Gemeinde
Bürgermeister Johann Stürzlinger mit dem Plan für das neue Dienstleistungszentrum. Foto: Gemeinde

„Im Zuge der Gespräche mit Grundstücks- und Objekt-Eigentümer hat sich noch eine tolle Perspektive ergeben. Auch die Gemeindeverwaltung könnte in dem neuen Dienstleistungszentrum Platz finden“, sagt Bürgermeister Johann Stürzlinger.

Bekanntlich will der Schlüßlberger Autohändler Roland Daxl auf dem Areal der ehemaligen Gerberei Kainz (das seiner Familie gehört) ein Objekt mit Flächen für einen Nahversorger und einen Frisör, Wohnungen und Büros errichten.

Mehrere Vorteile

Auch das Gemeindeamt zu integrieren, hat einige Vorteile, wie man in der Gemeinde meint. Etwa könnten die Menschen nicht nur die Dinge des täglichen Bedarfs kaufen, sondern auch gleich die Verwaltungsagenden erledigen. „Außerdem machen wir schon jetzt etwas, was die geplante Novelle zur Raumordnung in Oberösterreich vorsieht: Wir aktivieren Bauland, beleben den Ortskern und revitalisieren ein altes Gebäude, anstatt in die grüne Wiese zu bauen“, sieht der Bürgermeister noch mehr Vorteile. Der Gemeinderat steht hinter dem Projekt.

Gemeinde braucht neues Amt

Das Gemeindeamt am jetzigen Standort ist dringend sanierungsbedürftig. Nachdem Offenhausen Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Offenhausen-Pennewang wird, müssen auch entsprechende Räume her. Wann genau mit dem Bau begonnen wird, steht noch nicht fest. Der Spatenstich könnte schon 2020 erfolgen.

Auf dem Grund des jetzigen Gemeindeamtes könnten Wohnungen für Ältere entstehen, ist eine Idee für eine Nachnutzung des Areals Gemeindeamt.


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