„Tag der Begegnung“ mit 20 Asylwerbern in Oftering
Oftering. 20 Asylwerber aus dem Irak, Afghanistan und Syrien leben seit September in der 2000-Einwohner-Gemeinde Oftering. Sie sind in einem großen Einfamilienhaus untergebracht und teilen sich jeweils zu zweit ein Zimmer. Lediglich die Kleinkinder schlafen im Zimmer ihrer Eltern oder Geschwister.

Schon bald nach der Ankunft hat sich eine Gruppe ehrenamtlicher Gemeindebewohner zusammengefunden, um eine Integration der Gäste in das Gemeindeleben zu ermöglichen. Neben den ehrenamtlichen Deutschkursen haben sich Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten Bildung und Kultur, Fahrdienste, Öffentlichkeitsarbeit, Freizeitaktivitäten, Sach- und Kleiderspendenkoordination sowie Hausmeistertätigkeiten gebildet. Zum Glück befindet sich auch ein Ofteringer mit perfekten Arabischkenntnissen mit an Bord. Die Dorfbevölkerung hat alte Fahrräder gespendet, die von den Asylwerbern freudig benutzt werden. Schon bald stellte sich allerdings heraus, dass das Verhalten im Straßenverkehr in Österreich anders ist als in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Daher wurde der Unterrichtsgegenstand „Verkehrserziehung“ ins Programm aufgenommen. Höhepunkt des bisherigen Zusammenlebens war ein „Tag der Begegnung“ am Samstag, 14. November. Die Flüchtlinge luden ihre Mitbürger ein, sie am Nachmittag zu besuchen und Spezialitäten aus ihrer Heimat zu verkosten. Auch für Getränke war gesorgt. Den ganzen Vormittag über wurde emsig gekocht und die Garage mit Tischen ausgestattet Mehr als 120 Personen sind der Einladung gefolgt.


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