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OÖ. Die heurige Tourismussaison werde anders sein, betont Friedrich Kaindlstorfer, Aufsichtsratsvorsitzender des Tourismusverbandes Donau Oberösterreich. Die schrittweisen Lockerungen stimmen aber zuversichtlich, dass Urlaub in der Donauregion möglich sein wird. „Unsere Betriebe stehen in den Startlöchern.“

  1 / 3   Ob gemächliche Tagestour am Donau- und Innradweg oder anspruchsvoller Abstecher ins hügelige Umland, in der Donauregion ist für jeden Radtypen etwas dabei. (Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH-Hochhauser)

Den Auftakt in der oberösterreichischen Donauregion bestreiten die Radfähren. „Diese werden ab 1. Mai den Fährbetrieb aufnehmen und so den Donauradlern die Möglichkeit bieten, wieder zwischen den Flussufern zu verkehren. Ab 15. Mai werden ihnen viele Gastronomen aus der Region folgen und ab 29. Mai sind schließlich die Beherbergungsbetriebe der Donauregion an der Reihe“, so Kaindlstorfer.

In der Natur neue Kraft schöpfen

Karin Wundsam, Obfrau der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, blickt optimistisch in die nahe Zukunft: „Nach Wochen des Zuhausebleibens sehnen sich die Menschen nach einer Auszeit und wollen in der Natur wieder neue Kraft schöpfen. Die Donauregion als natur- und erdgebundene Destination bietet hier natürlich perfekte Rahmenbedingungen, um diese Sehnsucht zu stillen. In den letzten Tagen ist deshalb auch die Nachfrage für Urlaub in der Donauregion wieder gestiegen, und das stimmt uns für die kommenden Monate natürlich positiv.“

Urlaub in der Donauregion

„Die Donauregion mit dem Donausteig und dem Donauradweg ist im hohen Maße für die heurige Urlaubsplanung geeignet“, betont Petra Riffert, Geschäftsführerin der Donau Oberösterreich. „Der Wander- wie auch der Radtourismus gehören hinsichtlich der Corona-Schutzmaßnahmen wahrscheinlich zu den unproblematischen Freizeitbeschäftigungen, da die Menschen im besten Fall mit entsprechendem Abstand an der frischen Luft unterwegs sind“, so Riffert.

Grenzöffnung nach Passau wichtige Voraussetzung

Damit der Radfahr-Tourismus am Donauradweg abseits von Tagesausflügen wieder volle Fahrt aufnehmen kann, und Betriebe wie auch Reiseveranstalter wieder Umsätze generieren können, wäre die Grenzöffnung nach Passau eine wichtige Voraussetzung. Die Grenzstadt Passau ist für die Nutzung der zentralen Radwege Österreichs, wie dem Innradweg und dem Donauradweg, das entscheidende Nadelöhr. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Linz hat sich die Donau Oberösterreich deshalb mit einem Schreiben an Bundesministerin Elisabeth Köstinger gewandt, um hier eine geeignete Lösung zu finden.

Ausflüge ab 1. Mai möglich

Für Einheimische steht einem Ausflug in die Donauregion ab 1. Mai hingegen nichts mehr im Weg: Am Donausteig kann beim Genusswandern oder beim Spaziergang zu den schönsten Aussichten der Flussregion, die neugewonnene Freiheit begangen werden. Und beim Radeln am Donauradweg und den zahlreichen Sternrouten im Umland bläst einem, wie bei der Fährfahrt, der Fahrtwind das pure Freiheitsgefühl entgegen.

Fährbetrieb an der Donau

Mit 1. Mai nehmen alle oberösterreichischen Radfähren (außer Grein und Engelhartszell) ihren Betrieb auf, wobei die Fähre Enns-Mauthausen und der Donaubus-Ottenhseim Linz im Mai vorerst nur Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag verkehren. Zum Schutz der Gesundheit gilt für alle Fahrgäste Maskenpflicht und das Abstandsgebot von einem Meter zu haushaltsfremden Personen.


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