Lebensmittelaufsicht führte im Vorjahr 7.700 Kontrollen in Oberösterreich durch
LINZ/OÖ. Um heimische Konsumenten vor Gesundheitsgefährdungen und Täuschungen bei Produkten zu schützen, führt die oberösterreichische Lebensmittelaufsicht zahlreiche Kontrollen durch. Im Vorjahr waren es 7.700, in 1.107 Betrieben mussten aufgrund von Mängeln Maßnahmen gesetzt werden.

In 148 Fällen war eine zusätzliche kostenpflichtige Kontrolle erforderlich. 161 Mal wurden Lebensmittelunternehmer auf Grund der Wahrnehmung von Verstößengegen lebensmittelrechtliche Vorschriften von den Aufsichtsorganen bei derBezirksverwaltungsbehörde angezeigt worden. 14 Betriebe mussten im Vorjahr von der Behörde geschlossen werden.
Jede fünfte Eisprobe beanstandet
Von April bis Mai fand 2025 die routinemäßige Schwerpunktaktion zum Thema „Hygienestatus von Speiseeis“ statt. Dabei wurden in 39 Betrieben insgesamt 66 Eisproben gezogen und auf ihren Keimgehalt untersucht.
Von den 66 Proben wurden13 Proben in elf Betrieben beanstandet - also jede Fünfte. Davon waren zwei Proben als für den menschlichen Verzehr ungeeignet eingestuft.
Auch Sushi überprüft
Schwerpunktmäßig widmete sich die Lebensmittelaufsicht auch dem Sushi-Angebot im Land. 55 Sushi - Proben wurden dabei direkt aus 36 Gastronomiebetrieben entnommen.
Vier Proben aus drei Betrieben wurden als wertgemindert/mikrobiologischverunreinigt beurteilt. In zwei Proben (“Sushi mit Lachs“ und Maki mit Gurke“) wurde ein hoher Gehalt an typischen Verderbskeimen eiweißreicher Lebensmittel nachgewiesen.Bei einer Probe „Lachs Maki“ wurde ein erhöhter Gehalt an mesophilen aeroben Keimenund Hefen festgestellt.
„Die Lebensmittelaufsicht in Oberösterreich garantiert eine unabhängige und effektiveKontrolle. Jede Beanstandung wegen Gesundheitsgefährdung ist eine zu viel. Durchkonsequente Kontrollen schaffen wir Vertrauen und Sicherheit“, kommentiert Landesrat Stefan Kaineder die Arbeit der Kontrollorgane.


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