Bestellt, bezahlt, aber nicht bekommen: 48-Jähriger wurde Opfer eines "PlayStation-Betrugs"
BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG/OÖ. Bestellt, bezahlt aber nicht bekommen hat ein 48-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung eine PlayStation 5, die er über einen Online-Shop bestellt hatte.

Der Mann bekam von einem Arbeitskollegen einen Link geschickt, über welchen er zu dem Online-Shop „GameStop“ weitergeleitet wurde. Dort bestellte er über die Homepage „www.gamestop.com“ eine Spielkonsonle samt Controller zum Preis von 529,98 Euro. Den Betrag überwies er auf ein deutsches Konto.
Da der 48-Jährige die bestellte Ware nicht erhalten hatte, entschied er sich auf Anraten seiner Hausbank zu einer Anzeige. Zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung war das Konto, auf das der Mann sein Geld überwiesen hatte, bereits inaktiv; die Homepage war schon nach der Zahlung verschwunden.
Polizei warnt vor Betrügern
Die Masche ist nicht neu und der Mann aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung ist nicht das einzige Opfer. Normalerweise agieren die Betrüger folgendermaßen: Über einen auf Whatsapp, Instagram, facebook, etc. etablierten Link, wird eine Play Station PS5 zum sofortigen Kauf angeboten. Die Konsole ist aufgrund der großen Nachfrage im freien Handel derzeit nicht erhältlich. Über diesen Link wird man aber nicht zur tatsächlichen Homepage des Online-Shops GameStop.de (diese Firma ist seit Jahren etabliert und vertreibt in erster Linie Gaming-Zubhör), sondern zu dem „Fake-Shop“ GameStop.com umgeleitet, welcher offensichtlich für die Betrugshandlungen Verwendung findet.


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