Tief Zoltan: 180 Feuerwehren im Sturmeinsatz
OÖ. In der Nacht auf Samstag hat der Sturm die oö. Feuerwehren abermals auf Trab gehalten. In Summe galt es für etwa 2.500 Einsatzkräfte von 180 Feuerwehren rund 200 Einsätze abzuarbeiten.

Anders als in der Nacht auf Freitag, blieben die Notrufe in der zweiten Sturmnacht bis Mitternacht auf niedrigem Niveau. In Zahlen bedeutet dies 93 Einsätze, die von 84 Feuerwehren abgearbeitet wurden. Auch die Windspitzen erreichten zu diesem Zeitpunkt noch nicht die prognostizierten 100 km/h.
Nach Mitternacht bewegten sich die Windspitzen dann in Richtung der prognostizierten 80 bis 100 km/h, das ließ die Einsatzzahlen steigen. In Summe waren zu dieser Zeit ständig rund 70 Feuerwehren in allen Bezirken im Einsatz.
Großbrand in Schildorn
„Das Einsatzspektrum reichte wieder von umgestürzten Bäumen, über das Freimachen von Verkehrswegen bis hin zu abgedeckten Dächern. Zusätzlich zu den typischen Sturmeinsätze kam es in der Gemeinde Schildorn, Bezirk Ried, zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Objekt. Zu diesem Einsatz wurden insgesamt acht Feuerwehren alarmiert“, berichtet Clemens Arzt, Offizier vom Dienst des Landesfeuerwehrkommandos Oberösterreich
Durch die starken Regenfälle mussten die Einsatzkräfte zusätzlich einige Keller auspumpen, die Pegelstände der Flüsse führten aktuell jedoch zu keinen größeren Schwierigkeiten.


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