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OÖ. Seit der Corona-Pandemie ist der Alltag vieler Menschen verstärkt von der digitalen Welt geprägt. Das spiegelt sich auch in Schulen wider. Diese können sich noch bis Ende Jänner für das Projekt „Digitale Schule“ anmelden, informieren Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander und Werner Schlögelhofer von der Bildungsdirektion.

Bisher haben 82 Prozent der oberösterreichischen Schulen ihr Interesse am Projekt "Digitale Schule" bekundet. Eine Anmeldung ist noch bis Ende Jänner möglich (Symbolbild). (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Die Corona-Pandemie macht die Digitalisierung zu einem immer größeren Teil des Bildungsalltags. „Wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Oberösterreich wieder stark zu machen. Oberösterreich jetzt für die Zukunft zu stärken heißt, den jungen Menschen gerade jetzt Chancen zu geben, sich für ihre Zukunft zu rüsten und ihre Talente zu entfalten. Deshalb denken wir Bildung in vitalen Chancen statt in starren Systemen. Wir sind offen für moderne pädagogische Konzepte und sehen in Schulen nicht nur Lernanstalten – sondern Erfahrungs- und Erkenntnisräume. Wir sehen in der Digitalisierung zuerst die Chance – nicht die Bedrohung. Um den guten Weg der vergangenen Jahr in Oberösterreich fortzuführen, statten wir gemeinsam mit dem Bund die Schulen mit digitalen Endgeräten aus“, führt Landeshauptmann-Stellvertreterin und Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) aus.

Die Projektschritte im Detail

Derzeit wird in Oberösterreich der „8 Punkte Plan für Digitalisierung“ umgesetzt. Der erste Schritt war die Vereinheitlichung der Lern- und Kommunikationsplattformen am Schulstandort. Nun folgt die Ausstattung der Schüler mit mobilen Geräten. Im Schuljahr 2021/2022 ist die Ausgabe digitaler Endgeräte in der 5. und 6. Schulstufe geplant, ab dem Schuljahr 2022/23 jeweils in der 5. Schulstufe.

Schulen können sich noch bis Ende Jänner für eine Teilnahme am Projekt „Digitale Schule“ anmelden. Insgesamt haben in Oberösterreich 288 Mittelschulen und AHS-Unterstufen die Möglichkeit dazu. Bisher haben etwa 85 Prozent der Schulen eine Rückmeldung gegeben. „Aktuell bekunden 236 Schulen – also 82 Prozent der Schulen, die sich bereits rückgemeldet haben – ihre Teilnahme am Projekt. Diese Zahl kann sich natürlich bis Ende Jänner noch erhöhen“, sagt Werner Schlögelhofer, Leiter der Arbeitsgruppe „Digitale Bildung“ in der Bildungsdirektion OÖ. Diese Schulen haben insgesamt 41.125 Schüler. Das Ministerium investiert 250 Millionen Euro in das Projekt, dessen Ziel es ist, digitales Lernen bis 2024 an allen Schulen zu verankern.


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