Feuerwehren waren wieder im Unwetter-Dauereinsatz
OÖ. Über 1.100 Unwettereinsätze mussten die Einsatzkräfte der Oö. Feuerwehren am gestrigen Sonntag, 25. Juli, bis 21 Uhr verzeichnen, nachdem ab 16.30 Uhr eine Schlechtwetterfront über das Bundesland gezogen ist, teilt das OÖ. Landesfeuerwehrverband mit. Mit voller Wucht getroffen wurde der Zentralraum.

Um das von den Wetterdiensten prognostizierte Unwetterereignis ausreichend abarbeiten zu können wurden die Notrufzentralen auf das Maximum entsprechend aufgestockt. Das vorhergesagte Unwetter ist dann leider wie vorausgesagt eingetroffen. Beginnend um 16.30 ist die Schlechtwetterfront über das Innviertel nach Oberösterreich hereingezogen und hat sich dann Richtung Nordosten verschärft.
Zentralraum mit voller Wucht getroffen
Vor allem ab etwa 18 Uhr wurde der Zentralraum voll getroffen. Ab etwa 21 Uhr ist dann die Wetterfront Richtung Nordosten abgezogen. Hauptaufgabe der Feuerwehrleute waren diesmal neben Wasserschäden vor allem durch die starken Windböen umgestürzte Bäume auf Straßen und Stromleitungen. Auch Autobahnen waren zum Teil durch umgestürzte Bäume erschwert passierbar.
Alle Bezirke Oberösterreichs waren betroffen. Der Schwerpunkt waren die Bezirke Wels, Kirchdorf, Linz-Land, Linz und Freistadt.
In Linz war besonders der Südwesten betroffen. 130 Einsätze verzeichneten die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Linz. Neben einem losgerissenen Baugerüst, dass auf die Oberleitung der Straßenbahn zu fallen drohte, mussten zahlreiche Bäume von den Straßen entfernt und überflutete Keller ausgepumpt werden.
Personenrettungen
Alleine bis 21 Uhr am Sonntag verzeichnete das Landesfeuerwehrkommando 1.106 Unwettereinsätze. Dabei waren 245 Feuerwehren mit über 3.700 Mitgliedern zur Minimierung der Schäden eingesetzt. Als besonders herausfordernd habe sich erwiesen, dass auch mehrere Personenrettungen erforderlich waren. In ihren Fahrzeugen unter umgestürzten Bäumen eingeschlossene Personen mussten mehrfach gerettet werden. Zusätzlich mussten acht Brände, vermutlich durch Blitzschläge verursacht, gelöscht werden.
Einsätze gehen weiter
Bis nach Mitternacht waren die Feuerwehren zu dringenden Schadensabarbeitung in Einsatz. Einige Einsätze können erst am heutigen Montag fertig abgearbeitet werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden