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BAD ISCHL/EBENSEE. Auch im Salzkammergut wurden heuer familienfreundliche Gemeinden und Regionen mit dem staatlichen Gütezeichen sowie dem UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ im Rahmen einer feierlichen Online-Veranstaltung ausgezeichnet. 

Bürgermeisterin Sabine Promberger aus Ebensee übernimmt Zertifikat. (Foto: familieundberuf.at)
  1 / 2   Bürgermeisterin Sabine Promberger aus Ebensee übernimmt Zertifikat. (Foto: familieundberuf.at)

Insgesamt wurden heuer österreichweit 100 Gemeinden und fünf Regionen als familienfreundlich ausgezeichnet. Aus dem Bundesland Oberösterreich waren heuer 20 Gemeinden dabei, in denen rund 73.000 Oberösterreicher von den familienfreundlichen Maßnahmen profitieren. Acht oberösterreichische Gemeinden wurden zusätzlich mit dem UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet.

Insgesamt haben bereits knapp 600 Gemeinden (180 aus Oberösterreich) sowie 13 Regionen österreichweit an der Zertifizierung „familienfreundlichegemeinde“ bzw. „familienfreundlicheregion“ der Familie & Beruf Management GmbH teilgenommen, das sind rund 30 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Somit profitieren bereits über 2,7 Millionen Bürger, also über ein Viertel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen. 

 „Gerade in den letzten Jahren hat die Vereinbarkeit von Familie und Beruf neu an Bedeutung gewonnen. Familienfreundliche Maßnahmen in Gemeinden bedeuten eine Erhöhung der Lebensqualität für Österreichs Familien und mehr Flexibilität in ihrer Lebensgestaltung. Die Zertifizierung bringt maßgeschneiderte Angebote durch zielgerichtete Bürgerbeteiligung in den Gemeinden. Von diesem Programm profitieren sowohl Familien als auch Gemeinden, die dadurch attraktiver zum Wohnen, arbeiten und leben werden“, betont Familienministerin Susanne Raab.

Bad Ischl und Ebensee ausgezeichnet

Die Kaiserstadt Bad Ischl ist eine Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. Durch die Zertifizierung „familienfreundlichegemeinde“ wird dies noch einmal verdeutlicht. Die Angebote und Maßnahmen sollen für alle Generationen attraktiv sein. Auf der einen Seite soll durch unterschiedliche Angebote die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden, aber auch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für alle Generationen geboten werden. Zu den familienfreundlichen Maßnahmen zählen Kulturprogramm für alle Generationen, durchgehende Kinderbetreuung für das gesamte Jahr sowie einTag der Vereine/Vereinsmesse.

In der Marktgemeinde Ebensee beschäftigt das Thema „familienfreundliche Gemeinde“ die Mitglieder des Familienausschusses sei 2016 Familienfreundlichkeit und eine gute Kinderbetreuung für alle Altersgruppen sind wichtige Voraussetzungen, dass Familien gerne in unserem Ort leben. Das Instrument des Zertifizierungsprozesses war wichtig, um auf Schwachstellen genauer hinzuschauen, aber auch die positiven Veränderungen mehr würdigen zu können. Neben mehreren kleinen Projekten haben wir es geschafft, zwei Spielplätze neu zu gestalten. In den nächsten Jahren wollen wir den Kindern mehr Platz zur Entfaltung im öffentlichen Raum geben und neu zugezogenen Familien das Ankommen im Ort erleichtern. Er gibt viel zu tun – die Best Practice-Beispiele der bereits zertifizierten Gemeinden werden unsere Arbeit sicher erleichtern.

Zu den familienfreundlichen Maßnahmen zählen in der Salinengemeinde etwa die Neugestaltung des Spielplatzes Rindbach, die Erweiterung des Spielplatzes Finkerleiten, „Coole Möbel zum Chillen“ im Bereich des Traunsee-Südufers, der neue Betreiber für das Jugendzentrum mit Ausweitung der Öffnungszeiten sowie mehr Präsenz in den Medien und der Gemeindezeitung, ein Arbeitskreis zur Barrierefreiheit und Vernetzung mit den Nachbargemeinden am Traunsee und auch die Müllprobleme zu beseitigen - „Hui statt Pfui“ das ganze Jahr, Patenschaften anregen und Positivbeispiele öffentlich machen.


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