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OÖ. Der 6. Juni ist der „Internationale Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen“. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, wird die Zahl der Eisenbahnkreuzungen stetig verringert. Aber auch für mehr Achtsamkeit wird sensibilisiert.

Archivfoto (Foto: Spitzi-Foto/stock.adobe.com)
Archivfoto (Foto: Spitzi-Foto/stock.adobe.com)

Jährlich werden von den ÖBB mehr als 25 Millionen Euro in sichere Eisenbahnkreuzungen bzw. Ersatzlösungen nach einer Auflassung investiert. Gab es im Jahr 2000 noch knapp über 6.000 Eisenbahnkreuzungen, sind es aktuell in Österreich im Netz der ÖBB derzeit 2.929.

Oberösterreichs Mobilitäts-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) verweist auf die Zusammenarbeit des Landes mit den ÖBB: „Unsere langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit wird weiterhin intensiviert, um die Zahl der gefährlichen Eisenbahnübergänge zu minimieren. Sicherheit bleibt unser oberstes Ziel, da Unachtsamkeit und Ablenkung im Straßenverkehr nach wie vor die häufigsten Unfallursachen sind.“

Gewohnheit macht blind

Die häufigsten Unfallursachen sind Unachtsamkeit und Ablenkung. Auch Gewohnheit macht blind: Gerade ortsansässige Personen, die täglich Eisenbahnkreuzungen queren, sind besonders gefährdet.

Rotlichtüberwachung bereits an hundert Standorten

Auch die Rotlichtüberwachung an Eisenbahnkreuzungen spielt eine immer größere Rolle. Derzeit sind solche Anlagen österreichweit an 100 Standorten aufgestellt. Aufgezeichnet wird, ob Straßenverkehrsteilnehmer die Haltelinie überfahren, wenn die Lichtzeichen beim Bahnübergang Rot zeigen. Die Überwachungsergebnisse verbleiben aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich bei der Polizei.

Sensibilisierung für die möglichen Gefahren

Um Bewusstsein zu bilden, wird etwa auf der Seite oebb.at/eisenbahnkreuzungen informiert. Mit Partnern wie dem ÖAMTC, dem ARBÖ und Fahrschulen wird zusammengearbeitet. Auch gibt es die Kampagne „Pass auf dich auf“.

Was tun, wenn man vom Schranken eingesperrt wird?

Halten Autofahrer die Straßenverkehrsregeln ein, kann es an mit Schranken gesicherten Kreuzungen zu keinen gefährlichen Situationen kommen. Sollten Lenker aber dennoch vom Schranken eingesperrt werden, ist dies die einzige richtige Reaktion: Gas geben. Die Schrankenbäume sind so konstruiert, dass sie beim Durchfahren nachgeben. Wichtig: Nach dem Durchfahren des Schrankens muss der Schaden der Polizei und der Kfz-Versicherung gemeldet werden.


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