Robotik-Nachwuchs aus Oberösterreich bei Europafinale in Kroatien
BEZIRK SCHÄRDING/BEZIRK GMUNDEN/BRAUNAU/ZAGREB. Zwei oberösterreichische Teams stellten sich in Zagreb (Kroatien) der internationalen Konkurrenz bei der World Robot Olympiad. Mit dabei war auch Herbert Ibinger vom Techno-Z Braunau, der den Wettbewerb in Österreich organisiert.

Beim Europafinale der World Robot Olympiad (WRO) in Zagreb trafen junge Robotik-Talente aus verschiedenen Ländern aufeinander. Österreich war mit zwei Teams vertreten, die ihre selbst konstruierten und programmierten Roboter bei anspruchsvollen Aufgaben unter Beweis stellen konnten. Für den Bezirk Braunau ist der Wettbewerb auch deshalb von Bedeutung, weil Herbert Ibinger, Geschäftsführer des Techno-Z Braunau, die WRO Austria als National Organizer organisiert und sich seit 2018 für die Förderung junger Technikbegeisterter engagiert.
Jugendliche aus Oberösterreich vertreten Österreich
Das Senior-Team „Eisbärlis“ erreichte in Zagreb den 15. Platz unter 37 Teams. Die drei Mitglieder Anna Maria Unterortner von der HTL Andorf, Alexandra Melneciuc von der HAK Ried und Lukas Friedl von der HTL Grieskirchen kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit an der Mittelschule Riedau. Betreut werden sie von Coach Josef Auer, einem pensionierten Mittelschullehrer aus Riedau. Trotz ihrer unterschiedlichen weiterführenden Schulen verbindet sie die langjährige Begeisterung für Robotik.
Auch das Junior-Team „MC Döner“ stellte sich erstmals einem internationalen Wettbewerb. Die drei Schüler Oleksandr Sylenko, Mehmet Sarlak und Amir Sehic besuchen die Mittelschule Vorchdorf im Bezirk Gmunden. Gemeinsam mit ihren Lehrern und Coaches Thomas Kechajas und Dominic Hofer bereiteten sie sich intensiv auf die Herausforderungen vor. Ihr Einsatz wurde mit dem 16. Platz unter 49 Teams belohnt.
Technik und Teamgeist im Mittelpunkt
Bei den Wettbewerben mussten die Jugendlichen zunächst eine vorbereitete Aufgabenstellung lösen. Am zweiten Tag wartete zusätzlich eine Überraschungsaufgabe, bei der sie ihre Roboter kurzfristig an neue Anforderungen anpassen mussten. Neben Programmierkenntnissen waren dabei vor allem Kreativität, Präzision und Problemlösungsfähigkeit gefragt.
Begleitet wurden die Teams in Zagreb unter anderem von Herbert Ibinger sowie den erfahrenen internationalen Juroren Sebastian Schmidhammer und Maximilian Kittl. Neben dem Wettbewerb boten gemeinsame Ausflüge, eine Flaggenzeremonie und die Friendship Night Gelegenheit, Jugendliche aus anderen Ländern kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.








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