Weltrotkreuztag: 3,1 Millionen freiwillige Stunden pro Jahr

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Am Samstag, 8. Mai 2021, ist Weltrotkreuztag. Das OÖ Rote Kreuz ist derzeit unter anderem bei Corona-Schnelltests und PCR-Tests tätig. (Foto: Volker Weihbold)
Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 07.05.2021 11:36 Uhr

OÖ. Am Samstag, 8. Mai 2021, ist Weltrotkreuztag. Anlässlich dazu weisen Landeshauptmann Thomas Stelzer und seine Stellvertreterin Christine Haberlander auf die Bedeutung der Arbeit des OÖ Roten Kreuzes hin. Dazu zählen unter anderem Erste-Hilfe-Ausbildungen, der Blutspendedienst, aber auch Covid-19-Transporte und Corona-Tests.

3,1 Millionen Stunden leistet das OÖ Rote Kreuz pro Jahr. 24.000 Mitarbeitende, davon 22.000 Freiwillige, sind unter anderem im Rettungs- und Krankentransportdienst, in der Katastrophenhilfe, aber auch in der Pflege und Betreuung, dem Blutspendedienst, der Erste-Hilfe-Ausbildung oder in der Jugendarbeit tätig. „Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher können sich jederzeit auf das Rote Kreuz verlassen und auf seine Hilfe zählen. In Corona-Zeiten steht das OÖ Rote Kreuz aber noch mehr als sonst für Zusammenhalten und Zusammenhelfen im Land“, halten Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und seine Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) fest.

Mit Stand Anfang Mai betreibt das OÖ Rote Kreuz 15 Drive-In Teststationen, 19 mobile Probeentnahmeteams sind im ganzen Land unterwegs. Bereits mehr als 16.000 Covid-19-Transporte wurden durchgeführt. Dazu wurden Einsatzfahrzeuge umgebaut, an Krankenhäusern errichteten die Mitarbeitenden Zugangskontroll-Zelte. Seit Jahresbeginn wird auch die Durchführung der Corona-Schutzimpfungen unterstützt. Die Organisation ist am Betrieb von Impfstraßen an 18 Standorten im Bundesland beteiligt. „Egal, ob im Rettungsdienst, im Besuchsdienst, bei Essen auf Rädern, in der Armutsbekämpfung, in der Arbeit mit Jugendlichen oder in den vielen anderen Bereichen - Unsere 24.000  größtenteils freiwilligen Mitarbeiter sind da, um zu helfen. Sie kommen aus allen Teilen der Gesellschaft. Dank ihnen können wir Verantwortung übernehmen und Krisen bestmöglich bewältigen“, ist OÖ Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger überzeugt.

„Mitarbeiter gingen im vergangenen Jahr an ihre Grenzen“

Viele Mitarbeitende des OÖ Roten Kreuzes seien im vergangenen Jahr an ihre Grenzen gegangen, „um auch in dieser extrem schwierigen und für uns alle fordernden Zeit ihr Bestes zu geben“, ergänzen Stelzer und Haberlander: „Wir bedanken uns bei ihnen allen für ihren Einsatz und für ihr unbezahlbares Engagement – sie verdienen unseren größten Respekt, denn sie leisten wirklich einen großartigen Beitrag in unserer Gesellschaft. Zusammenhalten und Zusammenhelfen gilt auch weiterhin in Oberösterreich, um möglichst gut durch die Krise zu kommen“. Abschließend bitten die beiden Landespolitiker die Mitarbeitenden des OÖ Roten Kreuzes um ihre weitere Unterstützung in den kommenden Wochen und Monaten.

 

 

 

 

 

 

 

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