Oö. Lebensmittelaufsicht gibt Tipps fürs sichere Grillen

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Warme Temperaturen locken zum Grillen ins Freie. Die Oö. Lebensmittelaufsicht gibt daher Tipps, was fürs sichere Grillen beachtet werden soll (Symbolbild). (Foto: DisobeyArt/Shutterstock.com)
Warme Temperaturen locken zum Grillen ins Freie. Die Oö. Lebensmittelaufsicht gibt daher Tipps, was fürs sichere Grillen beachtet werden soll (Symbolbild). (Foto: DisobeyArt/Shutterstock.com)
Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 29.07.2021 18:02 Uhr

OÖ. Warme Temperaturen bis in die Abendstunden locken zum Grillen ins Freie. Damit die Hitze oder mangelnde Hygienebedingungen am Grill jedoch nicht den Genuss trüben, hat die Oö. Lebensmittelaufsicht Tipps parat. Dazu zählt es etwa, Fleisch bei einer Temperatur von unter 5 Grad im Kühlschrank aufzubewahren.

Zuvor sollte beim Einkauf der Lebensmittel auf frisches Aussehen, eine unbeschädigte Verpackung und das Mindesthaltbarkeitsdatum geachtet werden. „Fleisch mit einer ungewöhnlichen Farbe oder einer trockenen Oberfläche könnte bereits beeinträchtigt sein. Wesentlich ist eine durchgehende Kühlkette beim Transport, am besten in einer Kühl- oder Isoliertasche mit Kühlakkus“, empfiehlt die Leiterin der Oö. Lebensmittelaufsicht Astrid Zeller.

Bakterien abtöten

Zu Hause sollte Fleisch bei einer Temperatur von unter 5 Grad an der kältesten Stelle im Kühlschrank, die über dem Gemüsefach liegt, aufbewahrt werden. Es sollte gut verschlossen in einer Packung oder einem Behälter sein. Bei der Zubereitung selbst ist zu beachten, dass die meisten Bakterien durch gründliches Durcherhitzen abgetötet werden können, was vor allem bei Geflügel wichtig ist. Das Fleisch ist gut durcherhitzt, wenn beim Anstechen klarer Saft heraustritt. Rosa Saft bedeutet hingegen, dass das Fleisch noch nicht durch ist. Fleisch, das nicht sofort gegessen wird, sollte im Kühlschrank aufbewahrt und vor dem Verzehr erneut gründlich erhitzt werden.

Da beim Grillen und Räuchern gesundheitsschädliche Stoffe entstehen können (z.B. wenn Marinade oder Fett in die Glut tropft), sollten das Grillgut vor dem Auflegen gut abgetupft und der Tropfsaft aufgefangen werden. Eine gute Alternative zu Einweg-Alutassen sind Edelstahlschalen. Verbrannte, schwarze Stellen sollen nicht mehr gegessen werden.

Hygiene in der Küche: Zwei Mal Hände waschen

Vor und nach dem Umgang mit rohen Lebensmitteln sollten jeweils die Hände und Unterarme gründlich gewaschen werden. Zur optimalen Küchenhygiene zählen außerdem ein sauberer Kühlschrank und saubere Küchengeräte, die nach dem Bearbeiten von rohem Fleisch gereinigt werden sollten. Selbiges gilt für die Arbeitsflächen, da auf diese Weise verhindert wird, dass sich Bakterien übertragen. Das trifft in erster Linie Lebensmittel, die nicht mehr erhitzt werden, wie Salat.

 Fleischloser Grillgenuss

„Gerade in der Grillzeit haben Rabattschlachten um Billigfleisch Hochsaison. Doch die Alleinherrschaft von Würsteln, Steaks und Spareribs am Grill hat schon längst ausgedient. Regionales, nachhaltiges und am besten Bio-Fleisch und dazu eine große Portion buntes Gemüse, vielleicht sogar aus dem eigenen Garten, am Grill sind gesund und schonen das Klima. Eine tolle Idee für Grillereien finde ich auch Gemüse-Spieße, die sich jede und jeder selbst zusammenstellen kann“, sagt Konsumenten- und Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Als Gemüsesorten zum Grillen eignen sich unter anderem Zucchini, Melanzani, Champignons, Paprika, Cocktailtomaten, aber auch Spargel, Fenchel und Kürbis. Gemüse sollte an den Rand des Rostes gelegt werden. Alternativ lässt sich der Rost höher stellen. Würziger wird gegrilltes Gemüse durch Marinaden oder frische Kräuter. Zum Bepinseln können Pflanzenöle wie Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden.

Als einfache Desserts empfehlen Kaineder und die Oö. Lebensmittelaufsicht Obst wie Birnen, Pfirsiche, Bananen und Erdbeeren. Diese können vor dem Grillen mit Butter, Honig oder Zitronensaft bestrichen und danach mit Vanillezucker oder Zimt verfeinert werden.

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