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"Appetit auf Gutes": Neuer Name für Förderprojekt

Tips Logo Online Redaktion, 29.09.2021 12:14

OÖ. Im Jahr 2014 wurde vom Umweltressort des Landes OÖ das Projekt „Appetit auf Zukunft“ ins Leben gerufen - ein Projekt zur Förderung von FoodCoops, „Solidarischer Landwirtschaft“ (Solawis) und ähnlichen Initiativen. Nun läuft das Projekt unter dem neuen Namen „Appetit auf Gutes“ und wird seit heuer von den beiden Projektpartner Bio Austria und Klimabündnis OÖ gemeinsam betreut.

Michaela Jancsy und Reingard Prohaska betreiben im Almtal die Solidarische Landwirtschaft "Almgrün". (Foto: Klimabündnis OÖ)

Das Projekt „Appetit auf Gutes“ hat das Ziel, regionale Strukturen zur Lebensmittel-Versorgung zu stärken. Vor allem von Konsumenten initiierte Projekte wie FoodCoops und Solawis werden unterstützt. Auch ähnliche alternative Modelle (wie die Dorfgenossenschaft „Ums EGG“ in Losenstein, kleine Dorfläden mit online-Vorbestellung wie die „Lieblingsspeis“ in Rohrbach oder die NETs.werk-Regionalstellen), bei denen die Bewusstseinsbildung über die Herkunft der Lebensmittel im Vordergrund steht, sollen untereinander vernetzt und in ihrer Weiterentwicklung gefördert werden.

Die beiden Projektpartner Bio Austria und Klimabündnis Oberösterreich betreuen das Projekt. Während Bio Austria die Beratung und Förderung von bestehenden und neuen Initiativen abwickelt, möchte das Klimabündnis OÖ das Thema an Konsumenten vermitteln.

Landwirte und Konsumenten profitieren

FoodCoops wollen einen Beitrag zum Erhalt regionaler, kleinstrukturierter (Bio-)Landwirtschaft leisten, indem sie als direktes Bindeglied zwischen Konsumenten und Produzenten fungieren. Sie tragen auch wesentlich zur Bewusstseinsbildung bei.

„Das Gemüse, das wir direkt vom Gemüsebauern nebenan kaufen, sichert dessen Lebensgrundlage. Das Schweinefleisch, das wir vom Biobauernmarkt beziehen, muss nur sehr kurze Strecken transportiert werden und hat höchste Qualität. Wenn wir unsere regionalen Wertschöpfungsketten weiter stärken, können wir klimaschonender produzieren und konsumieren sowie heimische Arbeitsplätze schaffen und langfristig sichern“, ist Landesrat Stefan Kaineder überzeugt.

FoodCoops sind nur eines von mehreren regionalen Einkaufsmodellen, die Konsumenten aktiv einbinden. So basiert das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ auf einer verbindlichen Partnerschaft zwischen Bauernhöfen und privaten Haushalten. Jeder Haushalt erhält regelmäßig einen Anteil der Ernte und übernimmt dafür auch einen Anteil der dabei entstandenen Kosten. Gezahlt wird also nicht das einzelne Produkt, sondern der Ernteanteil, meist für eine ganze Saison.


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