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OÖ. Das Land OÖ bietet gemeinsam mit Partnern Ukraine-Geflüchteten mit „Hallo in Oberösterreich“-Kursen niederschwelliges und regionales Deutsch-Angebot. Die Kursplätze werden auf 2.000 aufgestockt. Die Kurse können von Gemeinden und Freiwilligen-Initiativen auch angefragt werden.

Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) zu Gast bei einem „Hallo in Oberösterreich“-Kurs (Foto: Land OÖ/Peter C.Mayr)

Zu Ostern sind die „Hallo in OÖ“-Kurse gestartet, innerhalb weniger Wochen haben 80 Kurse in den Regionen begonnen. Die Nachfrage ist weiter groß, daher stockt das Integrations-Ressort des Land OÖ die Budgetmittel auf, insgesamt 2.000 Kursplätze können dann angeboten werden.

„Unsere Deutschkurse für Ukrainer sind sehr gefragt und das ist gut so, denn Deutsch ist der Schlüssel zu unserer Gesellschaft. Für mich ist klar: Wer bei uns auf Dauer leben will, muss die deutsche Sprache erlernen und arbeiten wollen“, so Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). „Damit Integration gelingen kann, sind auch wir als Aufnahmegesellschaft gefordert und müssen wirksame Angebote schaffen.“

In Summe 250.000 Euro stellt das Land OÖ für die Deutschförderung zur Verfügung.

Grundlegende Kenntnisse

Auf Initiative des Landes wurden von Kursanbietern die kostenlosen „Hallo in Oberösterreich“-Kurse entwickelt, ergänzend zu den Kursen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und des AMS OÖ. Inhalte sind neben grundlegenden Sprachkenntnissen auch Infos über Oberösterreich, Gesellschaft und Werte sowie zum Arbeitsmarkt. Sie bieten auch eine gute Grundlage für weiterführende und zertifizierte Sprachkurse.

Auch als Rufseminar

Gemeinden und Freiwilligen-Initiativen, die vertriebene Ukrainer unterstützen, können die „Hallo in Oberösterreich“-Kurse auch direkt als Rufseminar buchen und selbst veranstalten. Das Land übernimmt die Kosten der Sprachtrainer. Infos und Anfragen: ukraine-deutschkurs@ooe.gv.at


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