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OÖ. Bis 1. August 2022 können Nominierungsvorschläge für den Oö. Menschenrechtspreis 2022 eingereicht werden. Mit dem Preis will das Land OÖ ein Zeichen für aktive Friedenspolitik, gegen Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung setzen.

Die Preisträgerinnen des Oö. Menschenrechtspreises 2020: Daniela Palk, Maria Atteneder, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Schwester Tarcisia Valtingoier (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Mit dem 1996 ins Leben gerufenen „Menschenrechtspreis“ setzt das Land OÖ heuer zum 25. Mal ein deutliches Zeichen für eine aktive Friedenspolitik und gegen Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung.

Durch das große Engagement unzähliger Landsleute im Bereich der Menschenrechte, die damit verbundenen Nominierungen der vergangenen Jahre sowie die Leistungen der Preisträger hat die Auszeichnung einen sehr hohen Stellenwert erlangt. Ziel des Oö. Menschenrechtspreises ist es, das Engagement der Preisträger zu würdigen, sie zu unterstützen und ihre Arbeit der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

„Heuer würdigen wir mit dem Menschenrechtspreis wieder besonders hervorragende Dienste um die Wahrung und Durchsetzung von Menschenrechten. Wir wollen aber auch heuer wieder die Möglichkeit schaffen, Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher vor den Vorhang zu holen, die besondere Hilfeleistung, Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise gezeigt haben. Der große Zusammenhalt und der unermüdliche Einsatz vieler Landsleute sorgen immer wieder dafür, dass wir Ausnahmesituationen wie diese gut bewältigen können“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Ausschreibung des 25. Menschenrechtspreises

Nominierungsvorschläge für den Menschenrechtspreis 2022 können bis 1. August 2022 schriftlich und mit ausführlicher Begründung beim Amt der Oö. Landesregierung, Landhausplatz 1, 4021 Linz, eingereicht werden.

Das Antragsformular ist auf der Website des Landes OÖ abrufbar (oder: Themen > Gesellschaft und Soziales > Formulare > Menschenrechte)

Die Vergabe erfolgt an Einzelpersonen, Vereine, Organisationen, Institutionen etc. Die Auswahl der Preisträger erfolgt über Vorschlag einer Experten-Jury durch die Oö. Landesregierung. Auch bereits in vergangenen Jahren Nominierte können ein weiteres Mal für die Nominierung des Menschenrechtspreises vorgeschlagen werden.

Auch heuer soll die Landesauszeichnung rund dem den „Internationalen Tag der Menschenrechte“ (10. Dezember) im Rahmen eines Festaktes überreicht werden.


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