Das ändert sich in diesem Jahr
OÖ. Das Jahr 2023 bringt einige Änderungen mit sich: Unter anderem für Autofahrer, für das Sammeln von Plastikmüll, für Mieter und ältere Kreditnehmer. Zudem kommt die Strompreisbremse und es gibt Zuschüsse für die explodierenden Energiekosten.

Wie berichtet, gibt es im neuen Jahr mehrere Änderungen für Autofahrer und neue Sammelregeln für Plastikmüll. Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere Neuerungen:
Maklerprovision für Mieter wird abgeschafft
Versprochen war die Abschaffung der Maklerprovision für Mieter bereits für Ende 2022, die Regierungsparteien konnten aber keine Einigung erzielen. Nun soll die Regelung am 1. Juli 2023 in Kraft treten. Konkret soll künftig diejenige Person die Kosten für den Makler zahlen, die den Erstauftrag für die Vermittlungstätigkeit erteilt. In der Regel sind das die Vermieter, bisher müssen aber die Mieter bis zu zwei Monatsmieten Maklerprovision bezahlen. Nach dem neuen Entwurf sollen Umgehungsmöglichkeiten nicht mehr möglich sein, wenn Makler sich nicht an die Regelung halten, soll es dafür eine Strafbestimmung geben.
Verbot der Altersdiskriminierung bei Krediten
Bisher orientieren sich Banken bei der Vergabe von Krediten an der statistischen Lebenserwartung oder konnten ein Höchstalter dafür festlegen. Mit April 2023 soll eine Gesetzesnovelle in Kraft treten, die die Kreditwürdigkeit nicht am Alter der Kreditnehmer festmacht.
Was kommt und was geht: Zuschüsse, Erneuerbares-Wärme-Gesetz und Reparaturbonus
Was noch kommt: eine Strompreisbremse mit Zusatzkontingent, ein Netzkostenzuschuss, eine Fortsetzung des Klimabonus und ein Heizkostenzuschuss. Was es künftig nicht mehr gibt: Bei Neubauten in Österreich dürfen ab diesem Jahr keine Gasheizungen mehr errichtet werden, kaputte Öl- und Kohleheizungen müssen durch erneuerbare Heizsysteme ersetzt werden. Auch der Reparaturbonus endet 2023: Die Förderung kann nur noch bis 31. Dezember 2023 beantragt werden.


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