Matura 2025: Viele gut vorbereitet, aber unsicher beim Danach
Ö. Nur 47 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind mit ihren beruflichen Chancen zufrieden (Quelle: Jugend in Österreich 2025) – ein Indikator für Unsicherheit.

Das Angebot an Möglichkeiten ist für viele Jugendliche (und auch für Pädagogen) kaum überblickbar, insbesondere wenn für Berufsorientierung in der Schule nicht ausreichend Zeit bleibt oder diese nur punktuell erfolgt.
Lehre bleibt außen vor
Derzeit empfiehlt über die Hälfte der befragten Beratungslehrkräfte ein Studium als nächsten Karriereschritt. Tipps zur Lehre oder zum direkten Berufseinstieg sind seltener, obwohl gerade hier am Arbeitsmarkt hoher Bedarf herrscht, denn die demografische Lücke wird sich weiter verschärfen.
Positiv: Auslandsaufenthalte und Freiwilligendienste gewinnen an Aufmerksamkeit, gut ein Fünftel der Lehrkräfte spricht entsprechende Empfehlungen aus. Internationale Erfahrung wird auch von Arbeitgeberseite zunehmend als wertvoll erachtet, vor allem im exportorientierten Österreich.
„Die Jugendlichen wissen oft nicht, was sie nach der Schule erwartet. Gerade deshalb braucht es ganzheitliche Berufsorientierung, die durchgängig gedacht wird. Wir wollen strukturiert realistische Perspektiven aufzeigen – ohne zusätzlichen Druck“, fasst Christina Nebel, Projektleiterin der Maturant:innen-Initiative, zusammen.
Die Maturant:innen-Initiative von career Institut & Verlag bietet Informationen zu Bildungs- und Berufsentscheidungen – über den Maturanten-Guide, Karriere-Blog, via Podcast und Social Media (@maturant.innen auf TikTok & Instagram).


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