Sportunion will Bewegungsempfehlungen der WHO für Kinder sicherstellen

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Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 02.12.2020 13:41 Uhr

OÖ. Der Bewegungsmangel hat sich aufgrund der Corona-Pandemie verschärft. Darunter leiden vor allem Kinder, hält die Sportunion fest. Daher müsse das Hochfahren des Sportbetriebes bereits vorbereitet und Sport im Allgemeinen sichergestellt werden.

Dazu brauche es innovative Konzepte, die sowohl Schifahren als auch Leichtathletik oder Eltern-Kind-Turnen umfassen sollen. Das Sport- und Gesundheitsministerium sollte klare und praxisnahe Vorgaben geben und dabei Personen aus der Praxis einbinden, sagt die Sportunion. Damit der Turnunterricht oder Sport in Vereinen wieder gesichert durchgeführt werden könne, brauche es Covid-19-Präventionskonzepte. „Kinder brauchen Sport genauso wie Schule. Sobald Unterricht an Schulen für unter 14-Jährige wieder zugelassen wird, sollte Sport und Bewegung für Kinder ebenso wieder ermöglicht werden“, hält Sportunion Präsident Peter McDonald fest. Derzeit herrsche oft ein akuter Raummangel an vielen Schulen, da Turnsäle oft für den Regelunterricht genutzt werden, um die notwendigen Mindestabstände sicherzustellen.

Täglich eine Stunde Bewegung

Bewegung sei das entscheidende Rezept in der laufenden Gesundheitskrise, hielt zuletzt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO fest. „Täglich sollten sich Kinder zumindest für eine Stunde bewegen. Daher muss die Politik ihrer Verantwortung nachkommen und entsprechende Ausnahmebestimmungen erlassen. Gerade die jüngste Generation ist eine vulnerable Gruppe. Zumindest der Nachwuchssport muss nach der zweitlängsten Sportpause seit 75 Jahren wieder an Schulen und in Vereinen stattfinden dürfen“, fordert Facharzt Hans-Petter Hutter von der MedUni Wien.

Test- und Impfstrategie im Freizeitsport

Darüber hinaus will die Sportunion in den kommenden Monaten die Stärkung des Sport- und Vereinswesens vorantreiben. Aus der Sicht des Dachverbandes brauchen Österreichs rund 15.000 Sportvereine eine nachhaltige Perspektive. „Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer übernehmen wesentliche Aufgaben für unsere Gesellschaft, sie sind das Rückgrat des Sports. Wie bei den Lehrkräften braucht es einen klaren Zeitplan mit einer priorisierten Test- und Impfstrategie. Das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen ist in der aktuellen Gesundheitskrise wichtiger denn je“, sagt McDonald. Abschließend verweist er auf den bevorstehenden Internationalen Tag des Ehrenamtes am kommenden Samstag, 5. Dezember.

 

  

 

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