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WIEN/OÖ/NÖ. Weiter Druck macht die Wirtschaft, jene Zweige, die nach wie vor geschlossen sind, rasch zu öffnen. Bei einem gemeinsamen Gipfel am Donnerstag mit Vertretern von Gastro, Tourismus und Kultur geht es auch um über Sicherheitskonzepte.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

Vor allem um Planungssicherheit gehe es, es gehe um tausende Jobs, so Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer. Als Gastgeber hat er zum Auftakt des Gipfels auf die umfassenden Sicherheitskonzepte in den betroffenen Branchen verwiesen. Teil der Sicherheitskonzepte sollen aktuelle negative Tests sein, um ins Restaurant, ins Hotel, ins Theater oder ins Kino zu können. Zudem verpflichten sich die Bereiche zu Konzepten mit Abstand und Maskenpflicht. „Alle Branchen bekennen sich zu Eintrittstests, sie sind der Schlüssel für weitere Öffnungsschritte im März“, so Mahrer. Auch auf regelmäßige Tests der Mitarbeiter werde gesetzt.

Öffnung bringe mehr Bereitwilligkeit für Maßnahmen

Unterstützt werden rasche Öffnungsschritte auch von Public Health-Experten und Umweltmediziner Hans-Peter Hutter: „Die Bereitwilligkeit für harte Maßnahmen sinkt, auch für die Maßnahmen im Alltag. Wir vermuten, dass auch durch Lockerungen ein neues, positives Gefühl gefördert wird, und damit die Bereitwilligkeit, wieder mehr mitzumachen bei den Kernmaßnahmen und ausdifferenzierten Maßnahmen“, so Hutter. „Gewisse Öffnungsschritte müssen und sind machbar“, es werde aber nicht klappen ohne die Leute, die Eigenverantwortung sei wichtig.

Entscheidung am Montag

Für Montag hat die Bundesregierung wieder Beratungen mit Experten, Opposition und Ländern angekündigt, bei denen zu nächsten Öffnungsschritten entschieden werden soll. Bundeskanzler Kurz hatte zuletzt eine Öffnung doch vor Ostern in Aussicht gestellt, mit Eintrittstests. Eine Öffnung gilt als relativ fix, wann, ist aber noch offen.


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