Oberösterreicher befürworten Windkraft-Ausbau
OÖ. OÖ Landespolitik sollte Bevölkerung ernst nehmen, appelliert die IG Windkraft. Denn eine aktuelle Umfrage von Jaksch & Partner belegt die hohe Zustimmung der Bevölkerung in Oberösterreich zur Windkraft sowie den Wunsch, die Klimaneutralität in Oberösterreich zu fixieren.

Laut einer aktuellen Umfrage von Jaksch und Partner will drei Viertel der Oberösterreicher die Klimaneutralität bis 2040. Um dies zu erreichen ist der Umstieg auf saubere Stromerzeugung notwendig. Ein Teil davon sind die bisher 30 Windkraftwerke in OÖ. Von den 200 befragten Personen befürworten fast 70 Prozent den Ausbau von 90 Windrädern in Oberösterreich bis 2030. Es zeigt sich, dass die eigenen Nachbarn die Windkraft viel positiver sehen als meist angenommen. „Der Überwiegende Teil der Oberösterreicher sieht die Windkraft positiv“, berichtet Elisabeth Jaksch.
Sauberer Strom für 100.000 Haushalte
„Darüber hinaus stärkt die Windkraftnutzung den Wirtschaftsstandort Oberösterreich“, so Fritz Herzog, Obmann IG Windkraft. Ein Windrad erzeugt Strom für 2.000 Haushalte, spart soviel CO2 wie 2.000 Autos ausstoßen und bringt 3,3 Millionen Euro heimische Wertschöpfung. Mit geänderten Rahmenbedingungen könnten bis 2030 90 Windräder in Oberösterreich eine Terrawattstunde sauberer Strom, für rund 100.000 Haushalte, 100.000 Wärmepumpen und zusätzlich 100.000 Elektrofahrzeuge in Oberösterreich erzeugen. „Ein klarer Auftrag an die oberösterreichische Politik, den Windkraftausbau neu zu beleben“, so Joachim Prayr, Obmann IG Windkraft Oberösterreich. „Bis 2030 soll dieses Mindestmaß erreicht werden, das muss sein. Es hört sich an als hätten wir noch lange Zeit aber dem ist nicht so“, sagt Joachim Payr und ist sich mit Fritz Herzog einig: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es.“


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