Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Fachhochschule OÖ und JKU schaffen neues Doktoratsprogramm zu Künstlicher Intelligenz

Tips LogoWurzer Katharina, 08.10.2021 17:13

LINZ/OÖ. In Oberösterreich wird künftig ein kooperatives Doktoratsprogramm mit künstlicher Intelligenz (KI) angeboten. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule Oberösterreich und der Linzer Johannes Kepler Universität (JKU). Ziel soll eine neue Generation von menschzentrierter KI-Technologie sein.

Oberösterreich bekommt ein neues Doktoratsprogramm zu Künstlicher Intelligenz. An der Lehre sind unter anderem Mirjam Augstein (vorne links), Gabriele Kotsis (vorne rechts), Ulrich Bodenhofer (Mitte), Michael Affenzeller (hinten links) und Marc Streit (hinten rechts) beteiligt. (Foto: FH OÖ)

Das gaben die FH OÖ und die JKU in einer gemeinsamen Aussendung bekannt. Das neue Doktoratsprogramm ist eines von fünf österreichweit genehmigten und vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Programme. Ziel ist es, Grundlagenforschung mit angewandter Forschung zu vereinen. „Die JKU hat als erste Universität in Österreich einen Bachelor- und Masterstudiengang für Künstliche Intelligenz angeboten. Gemeinsam mit der FH OÖ gehen wir nun den nächsten Schritt und verwirklichen dank der Förderung des FWF das erste kooperative Doktoratsprogramm für ‚Mensch-zentrierte Künstliche Intelligenz‘ in Österreich“, führt Alberta Bonanni, Vizerektorin für Forschung, Gender und Diversity der JKU aus.

Möglichkeit für bis zu fünf Nachwuchswissenschaftler

 Für die Dauer von vier Jahren und mit einer Förderung von rund einer Million Euro können bis zu fünf Nachwuchswissenschaftler ihr Doktorat erlangen. In „Human-Centered Artificial Intelligence (HCAI - Mensch-zentrierte künstliche Intelligenz“ sollen sie Methoden entwickeln, um künstliche Intelligenz einerseits für Menschen verständlicher, transparenter und fairer zu machen, und um andererseits die Interaktion zwischen Menschen und KI-Systemen zu unterstützen. Die Ausbildung erfolgt interdisziplinär. An der Lehre beteiligt sind Forscher wie Martina Mara (Roboterpsychologie, JKU), Marc Streit (Visual Data Science), Michael Affenzeller (Heuristische Optimierung und maschinelles Lernen, FH OÖ) und Mirjam Augstein (Personalisierte und kollaborative Systeme, FH OÖ).

„Das Förderprogramm stellt einen Meilenstein in der Intensivierung der Zusammenarbeit von Hochschulen dar. Es bietet uns die wertvolle Chance, eine nachhaltige Kooperation zwischen Fachhochschulen und Universitäten sicherzustellen“, sagt Johann Kastner, Vizepräsident für Forschung & Entwicklung der FH OÖ.  Bisher konzentrierte sich Forschung zu Künstlicher Intelligenz vor allem auf die Entwicklung von Systemen, die immer komplexere Aufgaben möglichst genau lösen sollen. Die Folge war jedoch, dass Entscheidungen und Aktionen für Menschen immer schwerer nachzuvollziehen sind. Dieser Aspekt soll im neuen Programm aufgegriffen werden.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Oberösterreich mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung

Oberösterreich mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung

OÖ/LINZ. Oberösterreich gehört bei der Pro-Kopf-Verschuldung zu den Bundesländern mit den niedrigsten Werten. Laut aktuellen Zahlen der Statistik ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
OÖ-Arbeitsmarkt bleibt stabil, Frauenarbeitslosigkeit aber deutlich gestiegen

OÖ-Arbeitsmarkt bleibt stabil, Frauenarbeitslosigkeit aber deutlich gestiegen

OÖ. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Oberösterreich im August gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Besonders deutlich fiel der Zuwachs bei Frauen ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Kunstuni Linz und IT:U verstärken Gründer-Netzwerk „hub,ert“

Kunstuni Linz und IT:U verstärken Gründer-Netzwerk „hub,ert“

OÖ/LINZ. Das oberösterreichische Gründer-Netzwerk „hub,ert“ bekommt Zuwachs: Die Kunstuni Linz und die IT:U – Interdisciplinary Transformation ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Mit der Pflegelehre in einen Beruf mit Zukunft

Mit der Pflegelehre in einen Beruf mit Zukunft

OÖ. Mit der Pflegelehre gibt es seit 2023 in Oberösterreich einen direkten Einstieg nach der Pflichtschule. Sie verbindet praktische Ausbildung ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Raiffeisenlandesbank OÖ steigert Halbjahresgewinn deutlich

Raiffeisenlandesbank OÖ steigert Halbjahresgewinn deutlich

OÖ/LINZ. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weniger Lust auf Jobwechsel, mehr Zufriedenheit im aktuellen Job

Weniger Lust auf Jobwechsel, mehr Zufriedenheit im aktuellen Job

Ö. Der aktuelle Arbeitsmarkt-Kompass zeigt im zweiten Quartal 2026 erste Zeichen einer Stabilisierung: Die Wechselbereitschaft der heimischen ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge